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Westkanada mit Fraserway RV Westkanada - Kanada Wohnmobil und Fraserway

Camper-Tour British Columbia


2 Wochen mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas


Ein Beitrag zum Textwettbewerb 2013 von den SK-Kunden Margit Lindner und Melanie Rix



Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich habe bei Canada's West eine Reise nach British Columbia gewonnen! 2 Wochen mit dem Camper durch mein Traumland! Und dank der Beratung und Vorbereitung durch SK-Touristik starte ich mit meiner Freundin Melanie ins Abenteuer.

18.05.2013
Abflug von FRA nach Vancouver um 16:30 mit Condor. Schon der Flughafen von Vancouver ist beeindruckend durch seine freundliche Gestaltung. Gar nicht die kühle Sachlichkeit, die man sonst von Flughäfen kennt. Unsere 1. Nacht verbringen wir in einem Flughafen nahen Hotel mit Pool, netter Bar und Hot Breakfast - Eier und Speck.

19.05.13 - 1. Tag
9:00 Pick-up durch Fraserway vom Airporthotel Sandemann. Bei Fraserway, einem der großen Verleiher von Camp-Mobilen, erklärt uns Carlo den Camper mit all seinen Features und Funktionen, Heidi macht den Papierkrieg - alle sprechen deutsch. Doch bevor wir dann starten können, sagt unser Camper keinen Ton. Die Batterie ist tot und muss noch schnell ausgetauscht werden. Melanie bekommt vom Mechaniker ein Bier spendiert, weil sie beim Einbau hilft und den entscheidenden Dreh findet, um die Schraube festzuziehen.
Wir wollen Richtung Hope, aber nicht über Highway #1. Wir möchten auf die #7, weil wir uns davon eine schönere Route versprechen. Es führt zu einer Irrfahrt von 45 min und 17km durch Vancouver. An einer Tankstelle erhalten wir dann den entscheidenden Tipp und sind endlich auf dem richtigen Weg. Viel Landschaft und Wasser mit Holzstämmen; teilweise Schnee auf den Gipfeln. Den Einkauf für unsere Lebensmittel-Grundausstattung erledigen wir in Mission. Das 1. Deer wird gesichtet am Straßenrand. Vorbei am Hope Slide, einem gewaltiger Erdrutsch. Im Liqueur Store füllen wir noch unsere Vorrräte an Bier auf. Wir entdecken für uns Carriboo Honey Lager. Es wird uns auf der ganzen Tour begleiten. Weiter durch Sun Shine Valley, über den Ellison Pass, 1342m hoch, zum Manning Park. Der Lightning Lake Campgroun, den wir eigentlich ansteuern wollten, ist noch geschlossen. Darum geht es 5km weiter zum Hampton Campground, wenig besucht. Neben unserer Campsite 63/64 fließt ein kleiner Bach, Kolibris sehen wir (hummingbirds) und ein Mini-Hörnchen (wir nennen es Victoria Beckham wegen seiner Size 0). Der Ranger kassiert die Platzmiete und verkauft Holz (8 Dollar), KEIN HOLZ AUS DEM WALD darf gesammelt und verbrannt werden (Hinweis vom Ranger). 10 min später kommt ein Pick-up mit mehr Holz vorbei. Hätten wir dort günstiger kaufen können? Lagerfeuer und Lagerbier (Dran denken! Zeitung mitnehmen für Feuer machen), Mechanikerbier (als Lohn für Baterrieeinbau Melanie). Beim ersten Kaffee-Aufbrühen übersehe ich die Filtertüten, die in der Kanne stecken - sind jetzt leider nass. Zum Abendessen gibt es leckeres Fischfilet in Kokoskruste, gemischten Salat mit Himbeer-Walnuss Vinaigrette
Tagesetappe: 235 km, Fahrzeit ca 3,5h

20.05.13 - 2. Tag
Uhrzeit 5:15 aufgeweckt von Hazelnut-Kaffeeduft (ich liebe diese aromatisierten Bohnen!), Rundgang über den Campground mit lustigen Squirrels. Kalte Nacht mit wenig Schlaf (5°). Aufbruch in Richtung Osoyoos um 8:00 Uhr. Bis Princeton Hochgebirge und Hochnebel, später hellblauer Himmel, immer entlang am River Similkameen, runter ins Tal pünktlich zum Rodeo-Umzug in Hadley. Indianerreservat - No National Park - Indian Reserv. Es wird wärmer, 18-20°. Obstplantagen und Verkaufsstände, jedoch wegen Feiertag viele geschlossen. Von Osoyoos auf 97 North entlang der Weinstrasse - Vineyard auf Vineyard, viel Feiertagsverkehr, Motorradfahrer, Camper, kaum Trucks. Stopp in Oliver im Pub: "Chef in", gute Musik und gute Burger. Überwältigende Sicht auf Okanagan Lake. Kurz hinter dem Okanangan Provincial Park Campground finden wir rechts am See wunderschön gelegen die Greata Vinery. Weinverkostung mit sympathischer Beratung und Tipps für morgen. Der Tag war schon lang, darum entschließen wir uns zum Weineinkauf und Übernachtung im Okanagan Provincial Park North. Ankunft CG 15:30 Uhr und 25°, unser Platz # 51 mit Sicht auf See und wenig Vekerhslärm vom Highway.
Tagesetappe: 270 km, gesamt 505 km

21.05.13 - 3. Tag
Start 09:05, Tankstopp in West Kelowna (70l) und Lebensmittel aufgefüllt, Kassiererin gewährt uns Kunden-Rabatt, weil wir aus Germany kommen. Sie fragt extra den Marktleiter. Das ist nett! In Kelowna City Center kleiner Snack in Dutch Bakery (Zimtbrezel!, Bernard Av.) und in City Mall ausgefallene Kleidung entdeckt. Nächster Zwischenstopp in Enderby (früher berühmt für Sägemühle und Holzflößen). Ab Sicamous auf TCH bis Revelstoke, Williams Lake CG. Revelstoke ist ein zauberhafter kleiner Ort, der wohl eine starke Skisaison hat. Unser CG ist fully serviced, d.h.wir haben Elektroanschluss, heißes Wasser zum Duschen und Geschirrspülen, der Verwalter ist aus Schwäbisch Hall. Feuerholz gibt es für 4$. Im Williamson Lake kann man schwimmen und es gibt einen Mini-Strand. Ein uriger Trail führt um den See, wie ein echter Urwald mit Baumstümpfen von riesigen Rotzedern.
Tagesetappe: 236 km, gesamt 747km

22.05.13 - 4.Tag
Start um 9:50 Uhr . Heute geschlafen bis 7:50. Auf dem Tisch sortiert gerade ein Eichhörnchen die Erdbeerreste. Zum Frühstück gibt's Waffeln und Erdbeeren. Aufgrund der Tipps von 2 netten einheimischen Hundebesitzerinnen fahren wir in Richtung Nakusp #23 bis Blanket Creek. Dort gibt es den spektakulären Wasserfall Sutherland Falls. Der Columbia River fließt entlang unserer Fahrstrecke. Auf der Campingwiese tummeln sich Murmeltiere. Am Straßenrand stehen immer wieder Hirsche. Weiter geht es zur Fähre an der Shelter Bay. Wir setzen über den Upper Arrow Lake. Überfahrt ist kostenlos; auf der Fähre sind Holztransporter, ebenso RVs und PKWs. Über einen freundlichen Hund auf einem Pick-up kommen wir mit dessen Herrchen ins Gespräch. Er baut Motorräder und fährt mit Kumpels in 22 Std. von Toronto nach Daytona Beach. Auf der anderen Seite fahren wir noch bis zu den Halycon Hot Springs. Anschauen und Umkehren. Zu viel Trubel und nicht so ungemein interessant. Wir machen Rast am Straßenrand und braten Bacon, Spiegelei und Bratkartoffeln. Wieder auf der Fähre bei Galena Bay, raues Wetter. Bis Ravelstoke folgen wir einem Langholz Transporter, der mit Tempo 110km über den gesamten Weg die Fahrzeuge der Fähre anführt. Ein Abstecher führt uns noch zum Ravelstoke Damm. Dort ist aber noch alles geschlossen. Trotzdem: der Damm ist gewaltig und sehenswert. Zurück ins Städtchen, kleiner Bummel, Supermarkt und schließlich Essen in einem indisch-deutschen Restaurant. Die Küchenchefin hat in Österreich gelernt. Wieder auf dem CG hilft uns ein Ire beim Abwasser und wieder gibt es ein nettes Gespräch bei Bier und Lagerfeuer.
Tagesetappe 165 km, gesamt 901 km

23.05.13 - 5. Tag
Wir starten um 08:50 Uhr von Ravelstoke auf TCH Richtung Osten. Es regnet Bindfäden und mit der Höhe geht der Regen in Schnee über bei Rogers Pass (1327m). Eine Wasserwand überrascht uns beim Überholen eines Trucks mit einem weiteren im Gegenverkehr. Am Pass wechselt die Zeitzone auf Mountain time. Es geht weiter über Golden und über die neue Brücke, durch eine in den Felsen gesprengte Lücke. Dann Fields mit den Spiral-Gleisen für die Eisenbahn, die zur Verringerung der Steigung passiert werden. Zum Glück ist die Wegführung an einer Tafel erklärt. Bei Lake Louise geht es auf den Icefields Parkway (# 93). Wetter leider neblig, nass und windig. Bow Lake: wir glauben an mangelnde Sicht, aber plötzlich links von uns der komplette vereiste See. Spektakulär! Leider im Hintergrund nur Fuß der Berge. Trotz vieler Hinweise auf Dickhornschafe, Wapitis und Bergziegen weit und breit kein Tier. Am TCH sahen wir von weitem einen Elch. Wir erreichen das Columbia Icefield Center am Athabasca Gletscher. Das riesige Eisfeld reicht heute noch bis fast an die Straße. Wieder tummeln sich kleinen Murmeltiere dort. Man kann mit Spezialfahrzeugen auf den Gletscher. Auf unserem weiteren Weg bessert sich das Wetter und gibt mehr Sicht auf die Rockys frei. Von Gletschern gestaltete Landschaften begleiten die Straße durch das gewaltige Tal. Endlich auch mal ein Cariboo am Straßenrand. Entlang des Icefield Parkway entwickeln die Espen - Aspen ihr junges Grün. Wir erreichen schließlich kurz vor Jasper den Whistlers CG mit 781 Plätzen mitten im Wald. Es gibt bei der Einfahrt die strikte Anweisung nicht in der Dunkelheit draußen zu sein. Vor Bären, Pumas und evtl. angriffslustigen Wapitis wird gewarnt. Wir bereiten unser Abendessen und planen unsere nächste Etappe.
Tagesetappe 468 km, gesamt 1367 km - Ankunft nach 8 Stunden, Fahrzeit ca. 5 h.

24.05.13 - 6. Tag
Nach einem Spaziergang entlang des Trails quer durch den CG fahren wir nach Jasper hinein und erkunden bei Regen das übersichtliche Städtchen. Kleiner Einkauf in einem Andenken-und Gemstone- Shop; im Internetcafe Wetterbericht geprüft - es bleibt wechselhaft. Dann geht es auf die # 16 West über den Yellowhead Pass und durch den Mount Robson Park nach Süden weiter auf der # 5 durch Valemont - unspektakulär. In Clearwater zur dortigen Rushhour im Supermarkt günstig eingekauft. In Little Fort ist der Abzweig auf die # 24 leicht zu übersehen. Die # 24 bietet eine malerische Strecke auf das Hochplateau am Lac de Roche mit großartigem Blick über den See. Ab Lone Butt beginnt die Suche nach unserem heutigem Campground Emerald Bay. Ab der # 24 auf schmalen Straßen mit Farmen und Cattlegrids 17 km. Einmal falsch abgebogen und 8 km auf Schotterstraße fahren geübt. Schließlich an der North Green Lake Road den praktisch leeren CG gefunden. Stellplatz mit Seezugang und Besuch von Charly Dog, der zur Little Horse Lodge gehört und gerne stromert (so sagt es das Schildchen an seinem Halsband). Diese Route empfiehlt sich Richtung Süden! Pizza gegessen, dazu Cariboo Honey Lager - ein leckeres Bier.
Tagesetappe 472 km - insgesamt 1.839 km Fahrzeit 12:15 - 19:50

25.05.13 - 7. Tag
Die Nacht hat es durchgehend geregnet. Pünktlich zu unserem Gang zur Little Horse Lodge hört der Regen auf. Sehr sympatische Lodge - geführt von deutscher Familie, gemütlich eingerichtet. Und meine favorisierte Ranch Siwash Lake ist nur 15 min entfernt! Trotzdem können wir dort leider keinen Besuch abstatten, weil sie noch geschlossen haben und die Zufahrt zur Ranch durch den Regen mit dem RV nicht befahrbar ist. Sehr schade! (Dank WiFi in der Lodge bekamen wir diese Info noch rechtzeitig). Also genießen wir eine heiße Zimtschnecke und reichlich Kaffee. Charly Dog begleitet uns zurück zum CG und zeigt uns einen urigen Weg durch den Wald und am See entlang. Der kluge Hund weiß offenbar genau, wo wir 2 hingehören. Abfahrt um 12:15 Uhr bis zum 70 Mile House - urige Tankstelle, weiter Richtung Clinton auf # 97 bis kurz vor Cache Creek, dann auf # 99 Richtung Lillooet. Spektakuläre Hochebene, ab Pavillon tiefer Einschnitt des Fraser River, sonniges Wetter, überall Sage-Büsche links und rechts der Straße. Nach Lillooet Blicke auf die Coast Mountains. Hier muss man View Points anfahren!! Die überall gepriesene Deutsche Bäckerei in Lillooet hat nur Di - Fr geöffnet! Von Lillooet bis Pamberton Serpentinen und bis 13 % Gefälle (unbedingt Motorbremse). Diese Strecke ist traumhaft schön! Holzbrücken, steile Flusstäler, Ausblick auf Mount Currie u.a. schneebedeckte Berge. Nach Pemberton biegen wie heute in den Nairn Falls Provincial Park CG ein. Mitten im Wald mit Schwarzbären Warnung. Wieder ein toller Platz.
Tagesetappe 148 km - insgesamt 2.123 km

26.05.2013 - 8.Tag
Start um 8.10 Uhr nur mit 1 Tasse Kaffee. Hinter Whistler Stopp an den Brandywine Falls um 10:15 Uhr. Brunch mit Bohnen, Eiern, Speck und Bratkartoffeln in der Sonne mit Blue-Jay (Blauhäher)-Besuch. Dann Wanderweg zu den Falls und weiter zur Bungee Bridge - 2,8 km. Malerischer Trail hinauf in die Berge. Auf der Brücke mutige Springer. Rückweg und Abfahrt um 12:50 Uhr (1. Etappe = 46,6 km). Weiter auf # 99 Sea-to-Sky Highway durch Squamish-Land bis Horseshoe Bay. Ankunft bei 138km um 14:10 Uhr. 1Std. Wartezeit. Abfahrt der Ferry um 15:15 Uhr. Überfahrt dauert 1:20 Std., Ankunft in Departure Bay Nanaimo. Auf der Route zum Stoltz Pool Campground am Lake Cowichan, unsrem 1. Ziel auf Vancouver Island, machen wir einen Stopp in Chemainus, dem Ort, der berühmt ist für seine Wandmalereien. In einem Family Restaurant essen wir Fish & Chips - sehr zu empfehlen. Bis zum CG sind es insgesamt 76 km. Der Stoltz Pool CG liegt mitten im Regenwald. Der macht seinem Namen alle Ehre.
Tagesetappe 214 km - insgesamt 2.337 km

27.05.13 - 9.Tag
Spät aufgestanden, Spaziergang durch den Zauberwald auf dem Stoltz Trail. Start Richtung Victoria mit kleinem Umweg auf Nebenstrassen um den See und zufällig in Duncan herausgekommen. Die Strecke hat keinerlei Hinweisschilder, nur Straßennamensschilder. Nun auf # 1 nach Victoria und zum Inner Harbour. Wohin mit dem RV? Wir parken an der Ferry nach USA, max. 2 Std. Bei Prince of Whales reservieren wir für morgen 12:00 Uhr 2 Plätze im Zodiac. Pro Person 116 $. Sind wir gesund, schwanger oder Wirbelsäulenprobleme? Warm anziehen!! Die Tourist Info gibt uns Tipps fürs Parken morgen. Bummel durch Downtown, ein bisschen Shopping, eine heiße Suppe mit WiFi und Aufbruch über Kilometer 0 der TCH zur # 14 Richtung Sooke zum French Beach CG am Juan de Fuca Strait. Wir sind wieder im Regenwald mit direktem Zugang zum Pacific Rim. Außerhalb vom Park gibt es eine Sanistation (5$) zu zahlen am Automaten mit Münzen.
Tagessetappe 160 km - insgesamt 2.497 km Fahrzeit von Victoria Mitte bis zum CG ca. 2 Std.

28.05.13 - 10. Tag
Wir starten um 8:20 Uhr Richtung Victoria und sind gespannt auf unsere Whale watching Tour mit dem Zodiac. Unsere Parkplatzsuche gestaltet sich einfach - gerade runter auf der # 1 bis zum Pier. Dort gibt es kostenlose Parkplätze wenn man rechts in Richtung Ogden Point fährt, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Also die #1 bis um Ende, dann rechts in die Dallas Street, dort direkt am Meer. Zu Fuß dann die Menzies oder Government Street direkt bis Inner Harbour, ca 20 min. Wir werden bei Prince of Whales mit orangeroten Astronautenanzügen mit integrierter Schwimmweste, mit Mütze, Handschuhen und Schutzbrille ausgestattet und bekommen vom Skipper "Rick" noch ein paar Sicherheitshinweise. Dann geht es aus dem Hafen raus zwischen die Inseln auf Walsuche. Rick bekommt laufend Infos, wo Wale sich bewegen, aber leider nicht auf unserer Route. Wir sehen zwei Mink Wale auftauchen und ein paar spielende Delfine. Aber die Tour mit dem Zodiac macht einfach Spaß. Auf den vorderen Plätzen ist es sehr unruhig, das Boot springt hart über die Wellen. Nach fast 3,5 Stunden laufen wir wieder im Hafen ein und weil wir praktisch keine Wale gesehen haben, haben wir eine Freifahrt jederzeit auf einem der größeren Boote. Zu Fuß gehen wir bis zur Fisherman's Wharf mit malerischen Hausbooten, zwei gefräßigen Robben, die sich gerne mit frischem Fisch füttern lassen und kleinen Ständen mit Fischgerichten. Wir stärken uns mit Fischsuppe und schlendern den Kai entlang zurück zum Camper. Auf der # 17 Richtung Sidney und Swartz Bay suchen wir den Gulf Islands National Park CG, weil wir den anfahren wollen bevor wir nach Vancouver zurückkehren. Von der # 17 Abfahrt McDonald Parkroad (Exit 31) ist das Hinweisschild zum Park rechts leicht zu Übersehen. Vom Exit bis zum Parkeingang sind es nur ca. 350m. Er ist idealer Ausgangspunkt, wenn man von hier die Fähre nach Tsawwassen nehmen will und liegt dazu noch schön im Wald (kostet nur 13,50 $). Unser Weg zurück mit Ziel CG Bamberton Provincial Park geht statt über den Highway 17 über eine schöne Nebenstrecke über West Squamish Road und Interurban zur Wilkinson Rd, die uns wieder auf die # 1 bringt. Wenn man die Abfahrt Mill Bay Road zum CG von Süden her ansteuert, überquert man nur einfach die Kreuzung und ist direkt an der Parkzufahrt. Wir sind hier links abgebogen, weil wir das Parkschild nicht sahen und kamen dafür nach ca 7,5 km noch zu einem sehr umfangreichen Einkaufszentrum. Zurück im Park den Trail zum Strand genommen (führt steil durch den Wald) dort noch nettes Gespräch mit dt. Einwanderin aus Köln geführt und den Robben beim Spielen zugesehen.
Tagesetappe 179 km - insgesamt 2.676 km Ankunft in CG 20:00 Uhr

29.05.13 - 11. Tag
Start ab Bamberton um 9:15 Uhr. Über # 1 bis # 19 und von Coombs auf die # 4. Erster Halt an Qualicum Falls um 11:05 - 12:10 zu Lower und Upper Falls. Weiter nach McMillan (Cathedral Grove) , wo Rotzedern und Douglasien seit 300 - 800 Jahren den letzten ursprünglichen Wald repräsentieren. Dort wieder 1 Stunde Spaziergang. Dann weiter Richtung Tofino mit einer kurzen Ruhepause. Die Müdigkeit hat uns überfallen und wie legen ein Schläfchen ein. Die letzte Etappe bis Ucuelet ist schmal und kurvenreich, es geht wieder in bergige Regionen und dichter Wald begleitet uns. Ab dem Abzweig nach Tofino ist alles wieder flach. Der CG Green Point im Pacific Rim National Park liegt direkt am Meer und trotzdem mitten im Regenwald. Nachdem wir in Tofino bei Jamies für morgen 11 Uhr unsere Bärentour gebucht haben und einen kleinen Gang durch das verschlafene Städtchen gemacht haben, geht es zurück zum CG wo wir unser Abendessen mit Sacchettini, Newman's Own Tomatensoße und Salat draußen verzehren bei unserem letzten Glas Rotwein. Zuvor gab es noch einen Spaziergang zum "breiten Strand" bei Ebbe und hoher Wellenwarnung. Den Stand der Ebbe hatten wir aus der Gezeitentabelle bei Bamberton abgelesen. An der Straße begleiteten uns Schilder mit Tsunami Evakuierungsrouten.
Tagesetappe 313 km = Fahrzeit 4,25 Std - Gesamt 2.988 km

30.05.13 12. Tag
Heute warten die Bären auf uns! Nach üppigem Frühstück mit Eiern, Speck, Bohnen und Süßkartoffeln brechen wir auf zu Jamies. In einem Jetboot geht es hinaus zwischen die Inseln und nach schneller Fahrt wird auch schon der erste Bär gesichtet. Es folgt eine Bärenmutter mit zwei kleinen Jungen von ca 4 Monaten, die sich bei Annäherung des Bootes schnell trollen. Später sehen wir noch eine Bärin mit 3 Jährlingen. Das Boot bringt uns immer sehr nah ans Ufer und die Bären lassen sich nicht stören. Fleißig drehen sie Steine um und knacken die Muscheln, die sie dort finden. Zwei Weißkopf Seeadler kreisen über uns und auf kleinen Inseln räkeln sich Robben (rock sausages - weil sie für Orcas eine leichte und fette Beute sind). Wir sehen insgesamt mehr als 10 Schwarzbären. Die Tour war toll und zur Belohnung gibt es danach eine Chowder mit Prawns am Imbiss von "Big Daddy". Ein kleiner Abstecher führt uns noch nach Uculet, bevor wir zurück über die Passstraße bis zum Upper Strout Lake Provincial Park fahren. Auch dieser CG liegt schön im Wald. Heute will unser feucht gewordenes Feuerholz nicht brennen und wir haben viel zu Lachen und Luft zu fächeln bis endlich die Flammen lodern.
Tagesetappe 157km - gesamt 3.145 km

31.05.13 13. Tag
Unser letzter voller Tag mit unserem Camper bricht an. Es geht nun zurück auf der #4 / # 4a bis Coombs und auf der # 19 vorbei an Nanaimo und auf dem TCH bis Chemainos. Noch einmal Fisch & Chips und für jeden ein Stück Kuchen - homemade- to go. Dann fahren wir auf Nebenstraßen bis Duncan und gehen dort den Totempfad ab. Im Gold Stream Park be - / suchen wir die Niagara Fälle. Wenig Wasser, aber immerhin fast so hoch wie ebendiese. Auf der Suche nach Nebenstraßen Richtung Sidney (nein wir sind nicht in Australien) umfahren wir den Feierabend - und Vatertagswochenendverkehr. Noch einmal durch "englische Landschaften" bis zur Lands End Road. Am Ferry Terminal an der Swartz Bay schauen wir uns die Gegebenheiten an und befragen die Parkplatzwächterin, was eine sinnvolle Ankunftszeit für die 8:00 Uhr Fähre ist. Schließlich geht es zu unserem letzten CG McDonald Provincial Park. Letztes Lagerfeuer und Kofferpacken. Wecker steht auf 6 Uhr.
Tagesetappe 248 km - gesamt 3.393 km

01.06.13 - 14.Tag
Start um 6:40 Uhr vom CG mit nur einem Kaffee!! Und schon wenige Minuten später 6:50 Uhr sind wir auf der 7 Uhr Fähre, die laut Internet heute nicht fahren sollte. Wunderschöne Überfahrt zwischen den Inseln, das Mobiltelefon wählt sich zwischendurch in das Netz der USA ein. Die Durchfahrt zwischen den letzten beiden Inseln bevor offenes Meer kommt, ist so schmal und unübersichtlich, dass sich die Fähren per Signalhorn verständigen müssen. Die Fahrt von Tsawwassen nach Delta ist schnell und unkompliziert. Den Abschied von unserem Camper zögern wir bei McDonald bei einem McMuffin noch einige Minuten hinaus ---- so viele Kilometer hat er uns treu und brav gefahren.......
Dadurch, dass wir so früh 9:15 Uhr bei Frazerway ankommen, ist die Übergabe und Endabnahme vor dem Rush schnell erledigt. Abschied nehmen. Zum Glück freuen wir uns noch auf einige Tage Vancouver City Downtown in Davie Village.

Was für ein Erlebnis! Einfach großartig - British Columbia hat 2 neue Fans, auch wenn es sicher schon sehr viele davon gibt.

Unser Dank geht an Canada's West und SK-Touristik, die für uns diese Reise ermöglicht und uns bei der Organisation unterstützt haben.