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Tour durch die Prärie Alberta - Kanada Lodges, Natur Aktiv, Reiseidee und Tierbeobachtung

Reisebericht - Markus Hövels
Eine Woche Tage Alberta
ab/bis Vancouver/Calgary
Wohnmobilreise
...Erlebnistour durch die Prärie!

Auf geht's Richtung Kanada. Ich bin sehr gespannt, was mich auf diesem Trip in Kanada erwartet. Ziel ist der kanadische Westen - die Provinz Alberta. Vorher werde ich aber noch mit dem Rocky Mountaineer von Vancouver nach Banff fahren. Dies steht schon lange auf meiner Kanada-To-Do-Liste. Bisher hatte es sich aber leider nie ergeben. Kurz, die Vorfreude wächst! Früh morgens dann endlich per Bahn von Münster nach Frankfurt zum Flughafen. Ich treffe meine Reisegefährten (u.a. von der Air Canada, von Travel Alberta und vom Rocky Mountaineer) in der beeindruckenden neuen "Maple Leaf Lounge" der Air Canada. Ein neues Kanada-Abenteuer kann beginnen! Ja, das Leben ist hart. Über Calgary bringt uns Air Canada nach Vancouver.

Schon beim Taxitransfer in die Innenstadt lasse ich mich gedanklich treiben. Ich liebe diese Einfahrt in die Stadt - mit all den unterschiedlichen Panoramen! Zum Beispiel der Blick auf Downtown vor dem Hintergrund der Gipfel der Coast Mountains!

Check-in im Pinnacle Hotel Vancouver Harbourfront. Von meinem Zimmer aus habe ich einen tollen Blick auf den Hafen. Leider hat nun die Dämmerung bereits eingesetzt, aber ich kann die Berge noch im Hintergrund erkennen. Ein Traum, man muss es wirklich selbst sehen! Zum Dinner geht es heute ins altehrwürdige Fairmont Hotel Vancouver. Ein Super-Essen und dazu tolle Live-Musik. Ein cooler Start unserer Reise. Doch so schön es auch ist, nach und nach ereilt uns alle der Zusammenbruch. Der Körper verlangt nach Bettruhe. Ein langer Tag geht zu Ende und morgen früh wartet ja schon das nächste Highlight auf uns: "Rocky Mountaineer" - der legendäre Zug durch die Rocky Mountains - ich freue mich!

Nach einer sehr kurzen ersten Nacht - wie immer nach der Ankunft in Kanada, oder? - treffen wir uns um 06.30 Uhr bereits in der Lobby. Schnell hinüber zum Fairmont Pacific Rim Hotel, denn hier findet der Check-in für den Rocky Mountaineer statt. Ein Bus bringt uns danach zur Bahnstation. Der Zug steht schon bereit. Wahnsinn - wie lang ist denn dieser Zug? Hammer: Heute werden knapp 700 Passagiere an Bord des Zuges Richtung Kamloops sein! Unglaublich, oder? Ein Dudelsackspieler begrüßt alle Passagiere in der Abfahrtshalle. Das ist nicht wie am Bahnsteig warten, einsteigen und weg - das ist ein richtiges Event hier. Cool.

Also, auf in den Zug. Auf zu unserer zweitägigen Zugfahrt bis nach Banff. Ich freue mich, denn wir reisen heute im "Gold Leaf Service". Kann ich jedem, der sich dieses Erlebnis gönnt, nur empfehlen. Wir nehmen Platz im hinteren Teil eines Waggons. Die komplette Gruppe sitzt zusammen. Über uns im "Dome Car" die Glaskuppel und links und rechts große Panoramafenster. Klasse. Die Fahrt führt uns aus Vancouver hinaus durch das Fraser Valley. Und dann passiert es. Bärenalarm! Nach nicht einmal zwei Stunden sehen wir auf der rechten Seite einen Schwarzbären im Flußbett. Leider gab es keine Chance für ein Foto. Das ging zu schnell. Und es hatte ja keiner damit gerechnet, dass wir hier bereits einen Bären sehen.

Natürlich gibt es an Bord auch etwas zu essen. Neben den freien Getränken werden das Frühstück und das Mittagessen im unteren Teil des Waggons serviert. Es gibt mehrere Gerichte zur Auswahl. Sehr gemütlich hier unten und vor allem sehr lecker. Und das beste: Während der Mahlzeiten geht das Kino rechts und links im Fenster weiter. Wir fahren durch den Fraser Canyon, vorbei an Hell's Gate. Danach folgen wir dem Thompson River durch wüstenähnliche Regionen bis zu unserem heutigen Ziel Kamloops. Mein immer wiederkehrender Gedanke: es ist positiv merkwürdig, interessant, beeindruckend, von der Straße bekannte Regionen einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen. Bisher habe ich das Hinterland British Columbias "nur" mit dem Wohnmobil oder Pkw bereist. Tolle neue Eindrücke - mehr, als ich erwartet habe.

In Kamloops wartet unser Hotelbus. Alles ist sensationell organisiert - vom Transfer bis zum Gepäck. Check-in im Hotel Five540Fourty. Zum Abendessen gibt es ein leckeres Steak im Fireside Steakhouse & Bar und dazu ein, zwei Bierchen. Ein toller zweiter Tag. So kann es weitergehen!

Klar, auch heute heißt es wieder früh aufstehen. Wir treffen uns um 06.15 Uhr in der Lobby und per Bus geht es zurück zum Zug. Der wird heute geteilt. Ein Teil fährt weiter nach Jasper. Unser Ziel ist Banff im gleichnamigen Nationalpark - mitten in den Rocky Mountains. Heute geht es nach Alberta!

Hhmm, das Wetter scheint heute nicht richtig mitspielen zu wollen. Es regnet. Die Stimmung in der Gruppe ist aber super. Der zweite Fahrtag im Rocky Mountaineer kann beginnen. Wir fahren entlang am Shuswap Lake und passieren Craigellachie. Hier wurde 1885 der "Last Nail" der transkanadischen Eisenbahn eingeschlagen. Und jetzt ein echtes Highlight für Zugfans: Hinauf zum Rogers Pass fahren wir durch die berühmten "Spiral Tunnels". Eine schier endloser Anstieg durch beeidruckend konstruierte Tunnel.

Willkommen in den Rocky Mountains. Die Bergkulisse haut einen um - wie immer. Einfach atemberaubend. Nach einem kurzen Stopp in Lake Louise fährt der Zug in Banff ein. Natürlich wurden wir auch am zweiten Tag bestens verpflegt. Vielen Dank an Monika von Rocky Mountaineer für dieses grandiose Erlebnis!

Eigentlich super, was ich hier mache, überlege ich mir. Nein, ehrlich: Ich komme tatsächlich zu der Überzeugung, dass diese Fahrt mit dem Rocky Mountaineer eine ganz tolle Art ist, in Westkanada anzukommen. Warum nicht dieses einmalige Erlebnis vor eine dann folgende Rundreise setzen, quasi als Akklimatisierungs-Vorprogramm! Finde ich super die Idee: Ankommen, sich verwöhnen lassen und einen ersten Eindruck von der wahnsinnigen Landschaft bekommen. Früh wach ist man unterwegs eh durch den Jet-Lag - da passen die Zugabfahrtszeiten doch super! Dann entspannt aussteigen und ab zum Wohnmobil oder auf zur Mietwagenrundreise - find' ich klasse. Den Gedanken muss ich abspeichern - das werd ich zukünftige sicherlich dem ein oder anderen meiner Kunden vorschlagen.

In Banff angekommen werden wir per Bus in den Ort gebracht. Bin echt gern hier. Ich liebe die Banff Avenue. Viele tolle Geschäfte, Restaurants und Bars - und dann dieses Gebirgspanorama! Gut, dass wir noch ausreichend Zeit haben vor dem gemeinsamen Abendessen, nach dem uns der Bus weiter nach Calgary bringt. Check-in im International Suites Hotel Calgary um kurz vor Mitternacht. Die Zimmer sind super - und riesig. Mit einem gemütlichen Wohnbereich. Cool - ist mir aber jetzt gerade total egal. Todmüde falle ich in mein Bett.

CALGARY - die Stadt der Cowboyhüte! Nach einem ausgiebigen Frühstück steht für uns heute eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Ja, ich war schon mehrmals in Calgary. Aber irgendwie habe bisher noch nie wirklich etwas von der Stadt gesehen. Das hole ich heute nach!

Am Calgary Tower steigen wir in einen Bus von Energy City Tours. Netter Kleinbus. Überschaubare Gruppengröße. Herrlicher Sonnenschein. Wir fahren zum Gelände, auf dem jährlich Anfang Juli die Calgary Stampede stattfindet (jetzt geht es aktuell ja wieder los!). Die größte Rodeoshow der Welt. Riesiges Gelände. Leider war ich bisher noch nie auf der Stampede. Das muss ich beim nächsten mal wohl echt mal anders timen.

Eine weitere Attraktion ist der Heritage Park. In dem historischen Dorf bekommen wir einen Einblick, wie die Pioniere hier früher gearbeitet und gelebt haben. Cool: Unser Mittagessen bekommen wir in einem alten Eisenbahnwaggon serviert. Und dann ist es auch noch lecker! Ja, mit Eisenbahnwaggons kennen wir uns inzwischen aus.

Am Nachmittag treffen wir im Sien Lok Park am Bow River unseren Guide von River Valley Adventure. Eine Segway Tour? Ernsthaft? Na gut, habe ich schließlich bisher auch noch nie gemacht. Nach einer kurzen Einweisung geht es auch schon los. Super! Das macht richtig Spaß! Leider ist die Segway Tour nur ein Teil der Tour – ich hätte noch ewig weiterfahren können. Der andere Teil ist ein Stadtrundgang mit Calgary Walks. Zugegebenermaßen aber nicht minder informativ und beeindruckend – eigentlich eine ziemlich gute Art und Weise, die vielen Highlights in Downtown Calgary fachkundig und entschleunigt zu erleben.

Dann zum Fairmont Palliser Hotel. Das luxuriöse Hotel liegt mitten im Herzen der Stadt und ist eines der historischen Wahrzeichen von Calgary - und ich will es mir unbedingt mal genauer anschauen. Während einer ausgiebigen Hotelführung bekomme ich dann endlich mal einen richtig guten Eindruck von dieser einzigartigen Herberge. Klar, im Anschluss daran darf der "Afternoon Tea" natürlich nicht fehlen. Stimmig. Passt.

Dann aber zurück zu unserem eigentlichen Hotel. Das Abendprogramm steht vor der Tür. Schnell umziehen. Dann geht es zum Steakessen. Aber amtlich! Wer kennt es, das Saltlik an der 8. Avenue? Ich bin zum ersten mal hier. Und bin beeindruckt. Tolle Atmosphäre. Tolles Steak! Und gute Gesellschaft, denn hier treffen wir die kanadischen Kollegen der lokalen Tourismusorganisationen. Ein gelungener Abend. Wir haben viel Spaß.

Nach dem Frühstück geht es heute zu Fraserway RV in Airdrie. Hier übernehmen wir fünf Wohnmobile - unser Zuhause für die nächsten Tage und Nächte. Ziel ist der Waterton Park. Natürlich fällt mein Blick an der Fraserway-Station sofort auf den Adventurer 4! Dieses Modell habe ich bisher noch nie live gesehen. Tolles Fahrzeug. Ideal für eine Familie oder Gruppe von 4 Personen. Alle können während der Fahrt vorne in Fahrtrichtung sitzen.

Mist, habe mich etwas zu lang von diesem Fahrzeug faszinieren lassen und war nun wohl etwas zu langsam bei der Fahrzeugvergabe. Denn ein Adventurer ist dabei bei unseren Wohnmobilen - aber nun natürlich schon besetzt. Naja, das sind wohl Luxusprobleme, nehme ich an. Es gibt schlimmeres. Auf geht es zum nächsten Supermarkt und erst einmal ein paar Sachen einkaufen. Traditionell das erste Erlebnis für jeden Wohnmobilurlauber. Und es endet immer gleich, egal wie lang die Reise ist: Man ist wie erschlagen vom Angebot, man kauft viel zu viel und es dauert viel länger als geplant. Also, alles normal!

Auf dem Weg in den Waterton Park stoppen wir in Turner Valley. Besichtigung der Eau Claire Distillery! Hier wird Wodka und Gin produziert. Nach einer Führung dürfen wir auch probieren. Lecker. Natürlich nicht alle - einige müssen ja noch weiterfahren. Dann aber endlich auf den "Cowboy Trail". Richtung Süden. Unser nächster Stopp ist die Bar U Ranch National Historic Site. Hier gibt es Mittagessen. Nach der Stärkung machen wir eine Rundfahrt mit Pferd und Anhänger über das Areal der gut erhaltenen Ranch. Erst war ich gar nicht so scharf drauf - nun muss ich aber sagen, dass es wirklich beeindruckend ist zu sehen, wie das Pionier-Rancherleben hier früher ausgesehen hat. Natürlich wirkt das Ganze auch besonders vor dieser einmaligen Kulisse - die Weite der Foothills vor der Silhouette der Rockies. Schon cool!

Pünktlich vor Anbruch der Dämmerung erreichen wir den Waterton Springs Campground. Hier parken wir unsere Wohnmobile auf Full-Hook-Up-Sites. Also: Wasseranschluss herstellen, Strom anschließen und die Slide-Outs ausfahren. Fertig. Alles schnell gemacht. Unser erstes Lager ist aufgebaut! Und klar: Wo klingt dieser herrliche Tag zwischen Prärie und Rockies mit einem Weinchen oder Bierchen aus? Am Lagerfeuer, natürlich - und die majestätischen Rocky Mountains beginnen, ihre Schatten auf uns zu werfen. Einfach traumhaft!

Nach der ersten Nacht im Wohnmobil fahren wir mit zwei Fahrzeugen in den Park. Erst einmal frühstücken. Danach geht es auf zum See. Eine Bootstour auf dem Waterton Lake steht auf unserem Programm. Die letzten Wolken sind weg. Herrlicher Sonnenschein. Wir nehmen sofort die Außenplätze in Beschlag. Frische Luft. Freier Blick. So macht eine Bootsfahrt richtig Spaß. Das Panorama ist beeindruckend. Tolle Stimmung. Wir haben einen super Blick auf das Prince of Wales Hotel. Die Berge spiegeln sich im ruhigen Wasser. In der Mitte des Sees überqueren wir die Grenze zwischen Kanada und den USA. Diese Tour ist einfach klasse. Kann ich vorbehaltlos empfehlen!

Nach einem kurzen Spaziergang zu den Cameron Falls fahren wir nachmittags mit den Wohnmobilen zum Cameron Lake. Auf dem Weg dorthin stoppt uns plötzlich eine kleine Herde Bighorn Mountain Sheep. Die Tiere stehen mitten auf der Straße. Keines bewegt sich. Alle zücken Ihre Kameras. OK, wer gibt jetzt nach? Nach ein paar Minuten lassen sie uns passieren. Ein bisschen Bewegung kann ja nicht schaden: Wir unternehmen eine kleine Wanderung um den Cameron Lake herum. Auch Kanufahren ist hier möglich - alles vor einer traumhaften Kulisse mitten in den Bergen. Und diese Ruhe hier oben. Wir machen ein Picknick und dösen ein wenig in der Sonne. Simple things...

Vor dem Abendessen gibt es noch eine Hotelführung im Bayshore Inn Resort & Spa - eines der von unseren Kunden meistgebuchten Hotels hier im Ort. Gefällt mir gut: Schönes Hotel direkt im Ort und am See gelegen. Einmal mehr klingt der Tag auf dem Campground aus. Die Stille genießen. Im Hintergrund die Rocky Mountains. Ein knisterndes Lagerfeuer. Alles mitten in der Natur. Mein Kanada - was braucht man mehr?

Ein bisschen wehmütig verlassen wir heute den Campground und das Panorama des Waterton Nationalparks - es geht zurück Richtung Norden. Aber noch einmal ganz ausdrücklich: Der Waterton Park hat mich echt beeindruckt. Es ist mir nun völlig klar, dass ich auf jeden Fall in naher Zukunft hierher zurückkommen muss, idealerweise mit ein bisschen mehr Zeit im Gepäck.

Aber nun auf zum nächsten Highlight: Wir fahren zur Head-Smashed-In Buffalo Jump World Heritage Site. Hier bei Fort Macleod ist der Übergang von den Rockies in die weite Prärie-Ebene Albertas. Beeindruckend ohne Ende. Einer von vielen Buffalo Jumpe in Alberta, aber sicherlich der beeindruckendste. Allein schon die Lage: Blickt man nach Osten, sieht man in die Endlosigkeit der Prärie. Blickt man nach Westen, sieht man die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Magisch! An diesem historischen Jagdplatz wurden Bisons von den kanadischen Indianern an den Rand der großen Klippe getrieben. Dort stürzten die Tiere in die Tiefe und waren dann leichte Beute für die unten wartenden Jäger. UNESCO-Weltkulturerbe ist der Head-Smashed-In Buffalo Jump. Ist man hier, versteht man warum. Das Informations-Zentrum ist spannend und sehenswert. Intensiv kann man anhand von Exponaten und Informationsfilmen die existenzielle und kulturelle Bedeutung der Büffeljagd für die Ureinwohner verstehen. Ein wirklich faszinierender Ort!

Weiter geht's. Während eines Stopps in Fort Macleod lassen wir uns durch das Fort Museum führen. Ganz anders - und auch sehr beeindruckend. Schlagartig fühlt man sich in die Vergangenheit zurückversetzt - in die Zeit der Pioniere. Auch eine klare Empfehlung an alle, die hier in Albertas Süden unterwegs sind!

Unser heutiges Ziel ist die Rocking R Guest Ranch. Hier werden wir übernachten. Die Ranch bei Strathmore haben wir relativ neu in unserem SK-Programm und ich habe sie noch nicht gesehen. Bin also sehr gespannt! Mit den Wohnmobilen fahren wir auf das riesige Areal der Ranch. Sehr gepflegt - und es gibt sogar einige Wohnmobil-Stellplätze mit Stromanschluss. Aber natürlich gibt es hier zum Übernachten auch die beiden Cabins. Beide sind total gemütlich eingerichtet und vermitteln Western-Feeling. Innen der Kamin, außen die Veranda – wie man es sich vorstellt. Und ich sehe viele Pferde – tja, jetzt steht dann wohl Reiten auf dem Programm. Gebe offen zu: Ich bin kein Reiter. Aber der einstündige Ausritt in dieser regelrecht spürbaren Freiheit der endlosen Prärie ist wirklich ein Erlebnis – und es macht mir dann doch riesigen Spaß!

Unser letzter Abend bricht an. Unsere Gastgeber verwöhnen uns mit einem leckeren Barbecue. Western-Style – passt halt alles hier! Tja, so langsam setzt die allgemeine Wehmut ein. Schon morgen ist unser Trip vorbei und es geht zurück nach Deutschland. Aber heute ist heute! Und an diesem wundervollen Abend in der Prärie sitzen wir noch lange am Lagerfeuer zusammen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Rockig R Guest Ranch verabschieden wir uns von unseren Gastgebern. Es geht zurück nach Calgary. Genauer gesagt zu Fraserway nach Airdrie. Wir geben die Fahrzeuge zurück und verabschieden uns von den wieder einmal sehr professionellen und schnellen Kollegen bei Fraserway. Bevor wir zum Flughafen müssen, haben wir noch etwas Zeit. Wir fahren zum Chinook Centre. Shopping. Riesige Mall. Jeder kann noch ein paar Besorgungen machen. Danach geht es weiter zum Flughafen. Es heißt Abschied nehmen.

Vielen Dank an die Provinz Alberta für diese tolle Woche. Ich hatte echt viel Spaß und habe sehr viel erlebt – schon erstaunlich, was hier alles in einer einzigen Woche erlebt werden kann, ohne dass die Reise in Stress ausartet. Fazit: Die Länge der Reise ist egal – es lohnt sich immer!

Was ich von dieser Reise mitnehme? ENDLICH habe ich den Rocky Mountaineer erlebt - es war super! Der wird sicher ab sofort einen prominenten Platz in meinem Beratungsrepertoire einnehmen! Und auch für das wirklich sehenswerte Calgary sollte man etwas Zeit einplanen. Das weiß ich jetzt! Tja, und dann der Waterton Park – einfach nur großartig! Mein persönliches Highlight in Alberta, der Provinz in der die Rockies in die Prärie rollen.