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Tour durch Kanada und die USA Westen USA - Kanada Wohnmobil

Freitag, 26. Juni 2015
Der letzte Tropfen Sprit und die Wolkenkratzer
Der heutige Tag hält für uns einige Verpflichtungen bereit. Dies ist zuerst einmal der übergabereife Zustand des Wohnmobils. Den größten Teil davon haben wir schon gestern Abend erledigt - der Wagen ist besenrein. Zum übergabereifen Zustand gehören noch leere Abwassertanks und ein voller Benzintank. Die entscheidende Verpflichtung jedoch ist die Rückgabe des Wohnmobils bis 12:00 Uhr an der Mietstation von Fraserway in Airdrie bei Calgary. Für all das sollte genügend Zeit sein. Auch bei gemütlicher Fahrt dürfte das Ziel in zwei Stunden Fahrt erreicht sein. Also ist am Morgen keine Hektik geboten und das Frühstück kann wie immer in aller Gemütlichkeit stattfinden. Sogar für das spätere Umpacken der persönlichen Sachen in die Reisekoffer haben wir schon vorgesorgt und gewissermaßen vorsortiert. Alsbald rollen wir zum Ausgang des Campgrounds und stoppen an der Dumpstation. Die Entleerung der Abwassertanks erledigen wir gründlich, wie immer und schicken noch einiges an Spülwasser über die Toilette und die Waschbecken hinterher, bevor wir die Abwasserschieber wieder schließen und auch den Abwasserschlauch spülen. Dann fahren wir umgehend zum Transkanada Highway und spuren und nach Osten ein. Das Spritproblem ist allerdings bereits akut und hat auch psychische Auswirkungen: Nervosität und Angst vor dem vorzeitigen Leerfahren des Tanks. Das Navi haben wir zwar mit einbezogen in die Planung um eine möglichst kurze Streckenführung zur Tankstelle unserer Wahl in Cochrane, aber es ist dennoch auf Kante genäht. Warum aber ausgerechnet in Cochrane tanken? Zwei Gründe lassen es als perfekt erscheinen. Zuerst einmal wäre das nahe genug am Ort unserer Bestimmung in Airdrie, um die Tanknadel auf den letzten 50 Kilometern nicht von der Full-Marke abweichen zu sehen. Doch des Weiteren haben wir einen Tankgutschein von Saveway, unserem Lieblingssupermarkt in Kanada, aber eben nur für die dort angegliederte Saveway-Tankstelle. Die war allerdings so schon verhältnismäßig preiswert. Und der Gutschein, eher ein Rabattschein, ermäßigte den Literpreis noch mals um ein paar Cent. Doch für diesen ehrgeizigen Ansatz würden wir sehr tief in die Kraftstoffreserve hineingreifen müssen, das war bereits jetzt abzusehen. Von Banff bis Cochrane sind es immerhin noch 100 Kilometer, und das nur, wenn wir geschickt hinter Canmore vom Transkanada Highway 1 auf die alte 1a wechseln. Hierbei sollte das Navi helfen.



Aber es ist wie vertrackt! Wenn man bereits im Stress ist, läuft das gut Gemeinte meist schief und das gut Gemeinte wird zum Feind des Guten. So geschieht es auch mit unserem Navi, welches uns zu früh vom Transkanada Highway auf die 1a lotst. Ohne das Benzinproblem wäre es eine tolle Sache, denn die 1a ist szenisch und landschaftlich viel schöner, als die autobahnmäßige 1. Nun aber führt der zu frühe Wechsel auf die Landstraße dazu, dass wir voll durch den Stadtkern von Canmore hindurch müssen, Stadtverkehr und Ampeln inbegriffen. Teils stoisch, teils fluchend (was den Fahrer anbelangt) wursteln wir uns hier hindurch, was auch ein Mehr an Zeit kostet. Nachdem wir die besiedelten Gebiete des sich immer weiter öffnenden Bow Valley verlassen haben läuft es besser, aber der Stressfaktor bleibt und verschärft sich sogar, als die Reserveanzeige gelb im Armaturenbrett aufleuchtet. Dennoch gönnen wir uns noch einen Halt an einer Stelle, wo wir einen Blick auf den Mount Yamnuska haben. In erster Linie ist dieser Halt den schwachen Blasen gewidmet. Doch die Pause im Angesicht des Mount Yamnuska, der wie ein Wächter der Rockies am Ende des Bow Valley wacht, gibt uns die Gelegenheit für einen andachtsvollen Abschied von dem berühmtesten Gebirge Nordamerikas. Was jetzt vor uns liegt, ist hügelige Prärie. Sie kommt nicht schlagartig, aber sie setzt sich immer mehr in Szene, während die Wälder immer lichteren Kiefernhainen weichen, die von bereits gelb werdendem Grasland durchzogen werden. Die "Schwalbe" fliegt über den Erie-See, Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee; von Detroit fliegt sie nach Buffalo - die Herzen aber sind frei und froh, und die Passagiere mit Kindern und Fraun im Dämmerlicht schon das Ufer schaun, und plaudernd an John Maynard heran tritt alles: "Wie weit noch, Steuermann?" Der schaut nach vorn und schaut in die Rund: "Noch dreißig Minuten ... Halbe Stund." Dem psychischen Druck der Tanknadel am unteren Anschlag und des gelb leuchtenden Reservelämpchens setzen wir eine Allegorie auf unser Benzinproblem entgegen, indem wir uns wie Reisende in Theodor Fontanes "John Maynard" sehen. Als wieder ein Entfernungsschild kommt, welches Cochrane anzeigt, rufen wir: "Noch 40 Kilometer bis Buffalo!" Wir passieren die Nakota Lodge. Die Rockies liegen hinter uns und immer, wenn es hügelabwärts geht, wird der Fuß vom Gas genommen und wir lassen uns rollen.



Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei - da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei, "Feuer!" war es, was da klang, ein Qualm aus Kajüt und Luke drang, ein Qualm, dann Flammen lichterloh, und noch zwanzig Minuten bis Buffalo. Wir erreichen Ghost Lake und sehen wieder einen Wegweiser: "Noch 25 Kilometer bis Buffalo!" Der Ghost Lake ist ein Stausee. Der Bow River wird hier zu einem Reservoir für die Wasserversorgung des Großraumes Calgary und natürlich der Landwirtschaft aufgestaut. Wir nehmen ihn nur beiläufig im Vorbeirollen zur Kenntnis. Und die Passagiere, bunt gemengt, am Bugspriet stehn sie zusammengedrängt, am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht, am Steuer aber lagert siches dicht, und ein Jammern wird laut: "Wo sind wir? wo?" Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo. Obwohl wir nun Cochrane schon am Horizont sehen, peinigt uns wieder ein Wegweiser: "Noch 8 Kilometer bis Buffalo!" Kommt gleich das erste Muckern, wenn die Benzinpumpe in der nächsten Kurve die ersten Luftblasen zur Einspritzanlage presst? Das Ortsschild von Cochrane erscheint, damit aber auch Tempobegrenzung, Ampeln, Stadtverkehr, Stop&Go. Schließlich kommt der Abzweig in das Gewerbegebiet, wo der Markt liegt... ... Und das Schiffsvolk jubelt: "Halt aus! Hallo!" Und noch zehn Minuten bis Buffalo. ...und wieder eine Ampel, schließlich unser geliebter 4-Wege-Stopp und es geht links hinein auf den riesigen Parkplatz des Saveway-Marktes. Und in die Brandung, was Klippe, was Stein, jagt er die "Schwalbe" mitten hinein. Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so. Rettung: der Strand von Buffalo! (aus Theodor Fontanes "John Maynard") Die Saveway-Tankstelle ist, wie die meisten Tankstellen in Kanada, eine Selbstbedienungstankstelle mit Kartenleser. Obwohl auch dies eine Herausforderung ist, zumal wir im englischsprachigen Bildschirmdialog auch unseren Rabattcode irgendwie eingeben müssen, ist der Stress wie weggeblasen. Und der Rabattcode funktioniert tatsächlich! Der auch so schon günstige Literpreis von 1,129 CAD sinkt noch mals auf 1,059 CAD - 7 Cent Rabatt pro Liter. Und das zahlt sich aus. Unser Tank ist wie ein ausgetrockneter Brunnen im Death Valley. 139 Liter laufen wie Nichts hinein, bis die Zapfpistole klickt. Auf der Rechnung stehen nun 145 Kanadische Dollar. Dann auf nach Airdrie. Die letzten 50 Kilometer gestalten sich problemlos. Wir versuchen auch jetzt noch, sparsam zu fahren, um bei Rückgabe zu vermeiden, dass der Tank nicht ganz voll angezeigt wird. Im Stadtverkehr von Airdrie verfranzen wir uns dann doch - wir biegen einmal zu früh ab - mit dem Ergebnis, dass vier Wohnmobile an uns vorbei ziehen und vor uns in die Abfertigung bei Fraserway rollen. Es ist 10:45 Uhr.



Die Abfertigung bei der Rückgabe ist noch unbefriedigender, als die Übernahme. Die Fahrzeuge stehen auf dem Hof von Fraserway in zwei Schlangen und warten auf den nächsten freien Mitarbeiter. Das Prinzip "First come - first served" ist nicht gewahrt. Wie an Supermarktkassen gibt es auch hier eine Arsch-Reihe und in der stehen wir. Der Eindruck bestätigt sich ein weiteres Mal, dass die Station in Airdrie im Vergleich zu Vancouver oder Whitehorse den schlechtesten Service abliefert. Die Übergabe dauert - samt Koffer packen während der Wartezeiten - über 2 Stunden. Wir haben auch etwas nachzuzahlen, da wir unsere gebuchte Kilometerzahl überzogen haben. Als wir endlich im Shuttlebus sitzen, sind wir froh und freuen uns auf die Stadt. Zuvor werden andere Fahrgäste noch am Flughafen abgesetzt, dann fahren wir in die City von Calgary. Unser Hotel für eine Nacht ist das Delta Bow River Hotel und liegt sehr zentral. Wir checken ein und lassen uns ein VIP-Upgrade aufschwatzen, welches uns den Zugang zur Business Lounge rund um die Uhr gewährt und auch das Frühstück beinhaltet. Doch das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint angemessen, zumal die dortigen Getränke (außer Spirituosen) gratis sind und den Griff in die Minibar überflüssig machen. Unser Zimmer befindet sich in der 24. Etage mit Blick über den Bow River. Aber uns zieht es erst mal in die Stadt. Die leidet zwar noch an der mittäglichen Hitze, aber die Wolkenkratzer bieten viel Schatten. Wir schlendern die 1st Street East entlang und wechseln dann auf die Centre Street. Unser Ziel ist der Calgary Tower. Den Besuch des Calgary Tower hatten uns im letzten Jahr unsere Bekannten, die Globetrotter Wolfgang und Carmelita empfohlen. Damals ergab sich aber keine Gelegenheit dazu für uns und das wollen wir jetzt nachholen. Zuallererst ist der Tower ein Aussichtturm über der Stadt Calgary - aber was für einer. Ausgestattet mit einem elektronischen Stadtführer - einem interaktiven Infotainment-Gerät umrunden wir gemächlich das verglaste Aussichtsdeck. Es sind viele Sprachen verfügbar und wir hören uns unsere Führung in Deutsch an. Es ist kurzweilig und informativ gestaltet und mischt in die geografischen Erklärungen auch Episoden und Anekdoten aus der Geschichte und der Gegenwart der Stadt hinein. So merken wir nicht, dass darüber schnell eine Stunde vergangen ist. Auch dem Nervenkitzel, auf einer Glasplatte über dem Abgrund der Straßenschluchten zu stehen, setzen wir uns aus. Wieder festen Boden unter den Füßen, machen wir uns auf die Suche nach einem gastronomischen Intermezzo. Dazu spazieren wir in Richtung der 8 Avenue, die zu einem großen Teil eine Fußgängerzone ist. Hier gibt es viele Restaurants, aber es ist Freitag und das Wetter ist sommerlich. Die Außenbereiche unter den Sonnenschirmen sind alle voll. Viele junge Leute treffen sich zur After-Work Party und so manches Restaurant beschallt die Fußgängerzone mit Musik. An einem Lokal, dem Metropolitan Grill, lassen wir uns in die Warteliste eintragen und setzen uns solange im Inneren des Restaurants mit einem Bier an die Bar. Nach einer Weile kommt die Platzierdame und bittet uns zu Tisch. Unser Bier von der Bar kommt mit und wir nehmen Platz. Aber die Lage des Tisches direkt unter einer Lautsprecherbox missfällt uns und wir bekommen dann doch noch einen etwas ruhigeren Tisch. Aber die Bedienung und das Essen sind gut und wir adaptieren uns schließlich an die doch etwas laute und quirlige Umgebung mit Blick auf die wolkenkratzergesäumte Fußgängerstraße. Die Küche ist asiatisch inspiriert, bietet aber ansonsten landestypische Hauptgerichte. Wir nehmen einmal "Rockfish on Kale" und eine Kreation namens "Jambalaya" - Reis mit pikant-scharfem Cajun Chicken Pesto. Nach der Bezahlung des Essens mit der typischen Trinkgeldoption auf dem Kreditkartenleser machen wir uns langsam auf den Weg ins Hotel. Dort nutzen wir mal richtig die Möglichkeiten des zivilisatorischen Komforts, duschen ausgiebig und gehen dann noch mal in die Business Lounge. Diese bietet einen Blick über den Bow River. Es ist der gleiche Blick, den wir auch in unserem Hotelzimmer haben, aber hier kann man ihn direkt aus den Lounge-Sesseln genießen und ein Concierge hilft bei der Auswahl eines Drinks. Da kann man sich einem Rotwein für die Dame und einem Straight Bourbon für den Herrn nicht verweigern. Während das Gegenlicht der Abendsonne im Westen die Silhouette der Rockies dunstig gelb umreißt, beobachten wir, wie auf dem Bow River von Zeit zu Zeit Rafting-Boote durch die Stromschnellen gleiten. Bereits in der Abenddämmerung sehen wir vom Hotelzimmer die Lichter des Calgary Airport und die im Minutentakt landenden und startenden Flugzeuge.



Sonntag, 28. Juni 2015
Dieser Reise letzter Akt
An diesem Morgen erliegen wir dem Komfort des Delta Bow River Hotels. Wir haben am Vorabend an der Rezeption unseren Limousinen-Service abgestimmt und diesen nicht zu früh vereinbart. Somit hätten wir den Vormittag noch für Calgary. Aber das gemütliche Hotelzimmer mit Blick über den Bow River, die Business Lounge im 24 Stock und die Möglichkeit der Internetnutzung nach langer Zeit lässt uns die Zeit im Hotel verbringen. Auch beim Frühstück genießen wir wieder den Fernblick über Calgary, das sich hinter dem Bow River in der hügeligen Prärie verliert. In der Ferne sehen wir die Flugzeuge, die am Calgary Airport landen und aufsteigen. Es sind die Vorboten unseres heutigen Rückfluges entgegengesetzt der Zeit und somit durch eine kurze Nacht hindurch in den nächsten Tag. Schließlich ist es an der Zeit, diese Oase des Komforts zu verlassen und zum Flughafen zu fahren. Den Limousinen-Service erwarten wir in der Lobby. Pünktlich fährt unsere Limousine - es ist ein großer schwarzer Lincoln - vor und wartet vor dem Haupteingang. Da der Fahrer telefonierend im Wagen sitzen bleibt, gehen wir hinaus um zu klären, ob es unser Fahrzeug ist. Das ist es, und der Fahrer wuchtet unsere Koffer in den Kofferraum. Es ist ein Inder im Anzug und Schlips und er wirkt etwas blasiert und maulfaul. Vielleicht hatte er statt unserer den Bürgermeister von Calgary erwartet. Wir nehmen auf den Ledersitzen im Fond Platz und lassen uns in der klimatisierten Limousine zum Flughafen kutschieren. Ohne Staus oder Verzögerungen sind wir nach 20 Minuten am Terminal der KLM. Der Check-In verläuft zügig, allerdings am Sky-Priority-Schalter, aber die Sicherheitskontrolle ist wieder von einer riesigen Schlange geprägt. Erst ist es uns zu blöd, wieder mit der Flying-Blue-Platinum-Karte zu wedeln, aber nach einer Weile tun wir es doch und machen von unserem Priority-Privileg Gebrauch. Das heißt, wir gehen an der Warteschlange vorbei nach vorn, wo das Schild steht: "Sky Priority hier einordnen".



Im Gate schlendern wir noch einmal die Boutiquen ab, bevor wir auch hier die Business-Lounge aufsuchen. Von hier hat man noch mal einen schönen Blick über das Rollfeld in Richtung der City von Calgary, vor deren Silhouette Flugzeuge im Landeanflug wie in Zeitlupe herangleiten. Bald ist die Zeit des Boarding erreicht und wir gehen zum Flugsteig. Mit den Plätzen sind wir zufrieden. Dem Budget entsprechend sitzen wir in der Komfort-Economy-Klasse und belegen zwei Plätze zwischen Fenster und linkem Gang. Der A330 hat zwischen Fenster und Gang nur zwei Sitze, was die Plätze nicht so beengt erscheinen lässt. Nach dem Start nehmen wir durchs Fenster Abschied von Calgary und geben uns dann der Bordunterhaltung und dem Bordservice hin.
Zwischen "Mortdecai" dem Teilzeitgauner und "American Sniper" nehmen wir das Abendessen ein und versuchen dann in der faktisch nicht vorhanden Nacht zu schlafen. Es wird ein entsprechend kurzer Schlaf, dem das Frühstück und schon bald darauf die Landung in Amsterdam folgen.

Und nun kommt die eigentliche Herausforderung und die heißt: Wach bleiben! Der Anschlussflug nach Bremen geht nämlich erst in 8 Stunden. Der Versuch beim Transferservice einen früheren Flug zu bekommen, schlägt fehl, denn die einzige frühere Verbindung nach Bremen hebt gerade ab. Zum Glück gibt es die Crown-Lounge. Aber wie das so ist, wenn man sich übermüdet in bequeme Sessel lümmelt: Der Schlaf übermannt einen erbarmungslos und dennoch ist es kein sehr erholsamer Schlaf. Wie wir die Wartezeit totgeschlagen haben, können wir kaum nachvollziehen, aber irgendwann - es ist nun schon Sonntagnachmittag - können wir uns zu unserem Flugsteig nach Bremen begeben. Diesen kurzen Flug werden wir wohl mit innerer Stärke auch noch überstehen. Gepriesen sei der Bremer Flughafen. Wir kennen einige Airports dieser Welt, aber dem Bremer gebührt die Ehre, die schnellste Abfertigung bei der Ankunft zu haben. Die Kinder winken schon durch die Glasscheibe. Sie werden unser Limousinen-Service bis nach Hause sein. Und da läuft schon das Gepäckband an. Keine Minute später sind unsere Koffer vom Band und wir stürmen durch den grünen Gang am Spalier der Zollbeamten vorbei. "Bussi, Drück, Na - wie war's". Im Auto wird schon über das Erlebte gesprochen und das Ende der Reise ist erreicht.