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Was für ein großartiger Job! Ich darf das tun, was ich als Journalistin gelernt habe: Schreiben. Außerdem darf ich das tun, was mir als Mutter von zwei kleinen Jungs nur noch eingeschränkt möglich ist: Richtig weit weg fliegen.
Text: Constanze Buss Fotos: Rainer Schoof, Markus Basler und Constanze Buss



Als das Angebot von Rösle, einem der führenden Hersteller von Küchenwerkzeugen, Töpfen und BBQ-Grills kam, die aktuelle Fotoproduktion in den Yukon unter der Leitung von SK Touristik als Texterin zu begleiten, habe ich keine Sekunde gezögert. Meine Schwiegermutter erklärte sich sofort bereit, die Kinder während der zehntägigen Reise zu versorgen. Perfekt, Abenteuer ich komme!

Der Auftrag an mich und das Team: Die neue Generation von Rösle-BBQs samt Zubehör fotografisch in Szene zu setzen. Wo? Dort, wo jeder Grill-Fan gern mal ein gutes Stück Fleisch auf den Rost legen würde. In schönster, unberührter Natur. Davon gibt es auf unserer Welt nur noch sehr wenig. Die Wahl fiel also schnell auf den Nordwesten Kanadas, auf das Yukon Territorium. Wenn man hier etwas im Überfluss bekommt, dann Natur. Back to nature, back to the basics. Die Idee: Rösle-Profi-Koch Frank Heppner geht gemeinsam mit seinem Bruder Uwe auf Geschmacksabenteuerreise. Dabei begleiten wir ihn mit der Kamera und erkunden gemeinsam die atemberaubende Landschaft, treffen einen Guide, der sich richtig gut auskennt und Meta Williams von den First Nation People, die uns etwas über die heimischen Kräuter beibringen soll - und was man damit anfangen kann. Schließlich wollen wir vor allem kochen und grillen und zwar mit den Zutaten, die uns die Natur des Yukon zur Verfügung stellt. Spannend. Rösle, ansässig im bayrischen Marktoberdorf, hat zwar selbst die herrlichste Natur vor der Haustür, doch für neue Inspirationen ist kein Weg zu weit. Raus aus dem Allgäu, rein in die Wildnis.

Yukon, wo ist das gleich? Wikipedia gibt Auskunft: Das etwa 500 000 Quadratkilometer große Territorium grenzt an Alaska, im Norden liegt der Arktische Ozean. Der erste große Wow-Moment bei meiner Recherche: Im Yukon gibt es mehr wilde Tiere als Menschen. Rund 50 000 Elche, knapp 200 000 Karibus und etwa 20 000 Bären - aber kaum mehr als 38 000 Menschen! Etwa so viel, wie in Rosenheim oder Baden-Baden leben. Das muss man sich einmal vorstellen, bei der Größe!

Zur Vorbereitung auf die Reise habe ich mir außerdem die "Kanadafieber"-Magazine von SK Touristik durchgelesen. Rainer Schoof, Herausgeber und der Reise-Experte für Kanada, hatte mir die Hefte geschickt. Er war es auch, der die komplette Rösle-Fotoproduktion für uns organisiert hat: Flug, Hotel, Leihwagen, Locations bis hin zu den Kontakten vor Ort, Guide, Termin mit einer First Nation. Er kennt sich einfach aus. Im Yukon werde ich ihn persönlich kennenlernen und habe gleich zugesagt, auch für "Kanadafieber" über die kulinarische Abenteuerreise von Rösle zu berichten. Doch noch einmal zurück auf Anfang: Die Anreise! Die Rösle-Crew ist an Bord der Condor-Maschine, die ab Frankfurt in die Yukon-Hauptstadt Whitehorse startet. Schon am Frankfurter Flughafen spekuliert das Rösle-Team darüber, welche Locations wir vorfinden würden, mit welchen Fleischsorten und heimischen Kräutern Koch Frank Heppner vor Ort auf den neuen Rösle-Grills raffinierte Barbecue-Rezepte umsetzen würde. Doch zwischen uns und der Wildnis liegen noch 10 Stunden Flug und der allein prägte sich schon tief ins Gedächtnis. Es ist eine kuriose Zeitreise. Wer den Flug um 16 Uhr ab Frankfurt nimmt, kommt zur selben Zeit am selben Tag in Whitehorse an. Da hat das Jahr auf einmal 366 Tage ... Die Zeit vergeht wie im Fluge, und das nicht nur, weil an Bord fantastische Pasta und ein leckeres Kokoscreme-Dessert serviert werden. Sobald man Schottland und Norwegen hinter sich gelassen hat, erstreckt sich beim Blick aus dem Fenster eine endlose blaue, dann weiße Fläche: Straßen, Menschen, Häuser, Fehlanzeige. Unter uns die Arctic Sea und Grönland, Eis, Schnee, später gigantische Eisschollen. Beeindruckend und definitiv kein Ort für gemütliche Barbecue-Partys...

Nun ist der Yukon nicht gerade bekannt für seine ausgesuchte Kulinarik. Doch Rösle-Koch Frank Heppner wird dafür sorgen, zumindest das Produktionsteam vom Gegenteil zu überzeugen: Eat local ist hier keine hohle Phrase. Natürlich kann man in den gigantischen Supermärkten in Whitehorse jede Menge Industrienahrung kaufen - so wie bei uns auch. Doch gleichzeitig gibt es beim ansässigen Schlachter fantastisches Fleisch. Hundert Prozent Bio, hundert Prozent aus der Region: Elch-Steaks, Karibu-Rippchen, Bison Ribeye. Die Jagd ist im Yukon wie überall in Kanada streng geregelt, die Tiere werden extra für die Küche gezüchtet. Doch da es Wildtiere sind, nicht in engen Ställen, sondern artgerecht im Freien, wo sie keinem Stress ausgesetzt sind und zu prachtvolle Tieren heranwachsen können. Ebenso wie die Fische, die man hier ohne viel Mühe aus einem der gefühlt Millionen Seen und Flüsse ziehen kann. Na klar braucht man auch dafür eine Lizenz, aber die ist leicht zu besorgen und schon kann es losgehen.

Ob Fliegenfischen, Angeln vom Ufer oder vom Kanu aus - die Artenvielfalt ist gigantisch: Allein fünf verschiedene Lachs-Sorten gibt es hier, außerdem Hechte, arktische Äschen, riesige Aalrutten und Regenbogenforellen. Ein Fest für Fischliebhaber. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Angler aus der ganzen Welt in dieses entlegene Stück Wildnis kommen. Es ist der Zauber der Natur, der auch Frank Heppner und seinen Bruder Uwe bei unserem Angeltripp auf dem Schwatka-Lake sofort einfängt. Die Stille ist ansteckend. Die Spiegelungen der Wolken auf der Wasseroberfläche, der Weißkopfseeadler, der lautlos über ihnen seine Kreise zieht, der Blick auf die schneebedeckten Gletscher am Horizont. Magisch.

Wir sind knapp zehn Tage vor Ort und haben leider wenig Zeit, um die Schönheit der Natur tief in uns aufzusaugen. Denken wir, denn was wir nicht bedacht haben ist, dass es hier im Juni/Juli gar nicht richtig dunkel wird. Wir haben massig Zeit, der Tag hat hier etwa 20 Stunden im Sommer. Wenn es im Nordwesten Kanadas etwas reichlich gibt, dann ist es Licht! Hier, nur noch knapp 3000 Kilometer vom Nordpol entfernt, bleibt im Sommer die Zeit stehen. Es ist beeindruckend zu erleben, dass es um Mitternacht ebenso hell ist wie am Morgen. Da ist an Schlaf kaum zu denken. Warum auch schlafen? Schließlich würde man die dramatisch zerrissenen Wolken verpassen, die vor rosigem Himmel immer neue himmlische Gemälde formen, die smaragdgrünen Seen und Flüsse, die zwischen Felswänden und mächtigen Gletschern hervorblitzen und die Adler, Elche, Wapitis, Squirrels, Schneehasen und Bären, die jetzt mit etwas Glück zwischen Tannen und Birken zu beobachten sind.

Apropos Tiere, apropos Bären. Natürlich liest man in Vorbereitung auf eine Reise nach Kanada über Bären. Darüber, dass man sie vermutlich nicht sehen wird und darüber, was man tun oder besser nicht tun sollte, wenn es doch passiert. Wir haben diesen Moment. Auf dem Weg zum "Long ago people's place", wo wir Kräuterexpertin Meta Williams treffen wollen. Mitten auf dem Alaska Highway schallt es auf einmal durch unseren Truck: Ein Bär! Markus, unser Fotograf, hat ihn keine dreißig Meter entfernt am Waldrand entdeckt. Ein ausgewachsener Grizzly, der einfach so da steht, gemütlich grast und uns nicht aus den Augen lässt. Wir sind euphorisiert, zücken Kameras, machen Selfies mit Bär, beeindrucken unsere Facebook-Freunde. Der Bär bleibt da, wo er ist, grast weiter und hat uns ganz genau im Blick. Nach Minuten wilden Fotografierens wird uns bewusst, dass dieses wunderbare wilde Tier keine drei, vier großen Sprünge brauchen würde, um uns wie Leonardo di Caprio in "The Revenant" zu zerfleischen. Diesen Bären-Moment haben wir alle auf der inneren Festplatte abgespeichert. So etwas vergisst man nie.

Aber noch mal zurückgespult: Wir landen also in Whitehorse Airport und sind die einzige Maschine, die dort auf dem Rollfeld steht. Airport? Der Flughafen ähnelt einer Sport-Mehrzweckhalle und was wir von der Hauptstadt gesehen haben, sind ein paar versprengte Häuser und Supermärkte - das war es auch schon. Whitehorse ist Ankunfts- und Abreiseort. Von hier starten die Abenteuerreisen im Kanu, im Wohnwagen oder auf dem Pferd. Das Abenteuer Wildnis beginnt jedoch direkt an der Stadtgrenze. Rainer Schoof beweist es. Gleich nach der Ankunft chauffiert er uns zum nahegelegenen Schwatka Lake, wo das schönste und zugleich älteste Wasserflugzeug an der Waterplane-Base von Gerd und Janet vertaut ist. Rainer hat es für uns gebucht. Rundflug statt Jetlag. Wir fliegen über die Wildnis, die wir uns so schön und weit und großartig gar nicht hätten vorstellen können. Mit der feuerwehrroten Beaver, Baujahr 1950 und Auswanderer Gerd im Cockpit, können wir schon in den ersten Stunden unseres Aufenthalts die ganze Herrlichkeit des Yukon von oben betrachten: Flüsse, die sich wie Schlangen durch die Landschaft ringeln, die schneebedeckten Gletscher am Horizont, den Lake x und den Lake y, unnötig sich hier Namen zu merken, so viele sind es und so schön ist jeder. Inmitten von Kiefernwäldern und Hügeln sehen wir die kleinste Wüste der Welt: Carcross Desert. Das sind echte Sanddünen, entstanden aus den sandigen Sedimenten eines Eiszeitsees. Wir sind sprachlos, lächeln einander an, sind dankbar für den Moment und fotografieren.

Der Zauber des ersten Tages im Yukon hält an. Die dauernde Helligkeit versorgt uns mit einer Extraportion Energie. Gut so, denn Rainer hat für uns ein straffes Programm gemacht: Am ersten Tag holen wir die Rösle-Grills, den Smoker und die Kisten voll mit Zubehör bei Ruby Range Adventure ab. Die sind seit vielen Jahren Partner von SK Touristik im Yukon und haben sich darauf spezialisiert, Wildnis-Touren für Touristen zu organisieren. Außerdem kann man dort alles leihen, was man fürs Abenteuern braucht, Guides für unbekanntes Terrain inklusive.

Unser erstes Fotoshooting machen wir am Schwatka Lake, von wo aus wir schon mit der Beaver zu unserem Erkundungsflug gestartet sind. Es ist ein strahlend blauer Tag, knapp 20 Grad - perfekt für einen Angeltrip. Das soll unser erstes Motiv für den Rösle-Magalog sein (Magalog ist ein Mix aus Katalog und Magazin). Erstes Foto: Koch angelt, Koch fängt Fisch und smokt ihn im Rösle-Smoker. Wir haben tatsächlich einen Hecht gefangen oder besser die freundliche Frau mit Sohn, der wir auf dem Bootssteg der Waterplane-Base begegnet sind und die ein wenig geholfen hat. Aber egal. Fürs Foto haben wir unseren Fisch, die Angel und einen gutgelaunten Profi-Koch. Das Bild ist im Kasten.

Am zweiten Shooting-Tag soll sich alles um Kräuter drehen. Hier, wo Schnee und Eis von Oktober bis Mai das Sagen haben, muss die Natur Gas geben, damit Beeren reifen und Blüten blühen können. Metamorphose rund um die Uhr. Umso gespannter sind wir, was Meta Williams uns dazu erzählen kann. Sie gehört zum Wolfs-Clan, einer der 14 First Nation-Gruppen, wie die Indianerstämme des Yukon heute bezeichnet werden. Wir treffen sie auf dem Gelände des "long ago people's place" in der Nähe von Champagne. Ein ungewöhnlicher Ortsname für die Wildnis. Das First Nation Reservat ist ein ehemaliger Polizeiposten und war Zwischenstopp auf dem berühmten Dalton-Trail. Jack Dalton selbst soll hier 1902 eine Kiste französischen Champagners geöffnet haben. Und schon hatte der Ort seinen wohlklingenden Namen weg... Champagner gibt es bei Meta Williams nicht, aber einen Tee zur Begrüßung und eine Führung durch den "long ago people's place". Hier können wir die jahrhundertealten Relikte der Ureinwohner Kanadas kennenlernen: grasbewachsene Holz-Hütten, deren Fenster früher aus Karibu-Haut gefertigt wurden, Werkzeuge und Waffen mit Klingen aus Vulkangestein und Fischfanggeräte mit Haken aus geschnitzten Tierknochen. Mit dabei ist Metas Bärenhund, die gelungene Version eines niedlichen Kuscheltiers mit lieben Knopfaugen, flauschigem Fell und freundlichem Herz. Er mag es, gestreichelt zu werden und er mag es noch viel lieber, Stöckchen zu holen. Meta erzählt uns, dass dieser drollige Kerl ein mutiger Kämpfer ist. Taucht ein Bär auf, bellt er wie verrückt, springt und tobt, bis der Bär so genervt ist, dass er sich trollt. Großartig und gut, dass er da ist und uns begleitet, denn der Grizzly, den wir am Alaska Highway gesehen haben, tauche seit drei Jahren regelmäßig auf dem Gelände auf.

Doch heute lässt er sich nicht blicken und wir können in aller Ruhe über das Waldstück des "long ago people's place" wandern und uns von Meta die heimische Flora zeigen lassen. Erstaunlich, dass der karge Boden des Yukon trotzdem so reich an wertvollen Pflanzen ist. Sie können reinigen und desinfizieren wie Fichtennadeln oder haben wie die Schafgarbe wundheilende Wirkung. Wir knabbern Tannenwipfel und die Halme des yukontypischen Fireweed, das ein wenig an Spargel erinnert. Es wächst hier überall und ist auch deshalb auf dem Yukon-Wappen verewigt. Außerdem lernen wir, dass sich die klebrigen Harzperlen der Kieferborke als Naturpflaster verwenden lassen und dass die gehärtete Variante als Kaugummi bestens zur Zahnpflege geeignet ist. Falls es einen ohne Kulturbeutel in die Wildnis verschlagen haben sollte...

Nach unserem Spaziergang zaubert Meta noch ein kleines Mittagessen für uns: Bannock, indianisches Brot. Sehr lecker. Dafür wird eine ordentliche Menge Öl in einer Pfanne erhitzt. Ins nicht zu heiße Öl kommt eine Art Pfannkuchenteig. Eier sind nicht dabei, nur Mehl, Backpulver und irgendeine geheime Zutat, die uns Meta nicht verrät. Die weißen Teighäufchen gehen in der Pfanne auf und werden zu kleinen goldbraunen Brötchen, die wir mit selbstgekochter Konfitüre genießen. P.S.: So geheim ist das Rezept nicht. Am kommenden Tag entdecken wir in einem Souvenirshop in Carcross die Backmischung für "Bannock" und nehmen jeder drei Tüten mit...

Wir haben noch viele Fotos auf unserer Liste, die wir für den Rösle-Magalog machen möchten. Zum Beispiel Grillen in wilder Natur. Rainer Schoof bringt uns an einen Ort, nur wenige Minuten südlich von Whitehorse City, wo man so ziemlich alles auf ein Foto bekommt, was man gemeinhin unter "Natur pur", "Yukon", "Wildnis" verstehen würde - an den Miles Canyon. Hier windet sich der Yukon River in schönen Schleifen durch die Basaltstein-Schlucht des Canyon. Früher, bevor 1958 das Wasserkraftwerk gebaut und damit der Fluss gezähmt wurde, gab es hier rauschende Stromschnellen, Boote kenterten, Menschen ertranken in der Zeit des Goldrausches in der weißen Gischt. Die wiederum, muss ein Poet erkannt haben, wie die Mähne eines weißen Pferdes aussieht. So kam Whitehorse zu seinem Namen.

Wir möchten am liebsten den ganzen Tag hier bleiben, um all die Schönheit aufzusaugen: ockerfarbener Stein, um den türkises Wasser fließt, tausend verschiedene Grüntöne des angrenzenden Waldes vor fantastischen Wolkengemälden. Doch wieder taucht ein Bär auf. Wir sehen ihn nicht. Vielleicht schläft er auch gerade? Jedenfalls hängt am Eingang des Canyon ein Schild, auf dem steht, dass alle Wandertouren rund um den Miles Canyon momentan abgesagt sind, weil ein Bär gesichtet wurde. Wir machen trotzdem schnell und wachsam unsere Fotos. Ich denke: Sind wir eigentlich bescheuert? Was, wenn der Grizzly oder Schwarzbär jetzt hier auftaucht? Schafft man es, das Richtige zu tun? Und was wäre das? Und würde man nicht einfach dem spontanen Impuls folgen und rennen? Doch er wäre natürlich schneller, der Bär. Und dann? Ich entscheide für mich, dass ich lieber in den kühlen Fluten des Yukon versinken möchte, als von Meister Petz zerlegt zu werden. Der Bär kommt nicht vorbei an diesem Tag. Die Fotos sind im Kasten.

Letzte Produktionstage: Rainer Schoof hat für uns die Sky High Wilderness Ranch reserviert, eine urige Holz-Hütte in einem Waldgelände nicht weit von Whitehorse. Es gibt gemütliche Schlafzimmer im Obergeschoss, unten einen großzügigen Wohnraum und eine Küche, in der Rösle-Koch Frank Heppner das große Barbecue-Menü für den Abend vorbereitet. Highlight: Das Plumpsklo in einer kleinen extra Holzhütte. Highlight Nummer zwei: Auf dem Gelände stehen mindestens 50 bis 70 Hütten mit angeleinten Hunden. Wunderschöne Tiere, die in der Lage sind, bei extremer Kälte einen Schlitten bis zu 200 Kilometer weit zu ziehen. Sie werden dafür optimal trainiert. Interessant ist, dass sie sich dem Menschen nie vollständig unterwerfen. Sie haben einen unabhängigen Charakter und doch sind sie aufgeschlossen und zutraulich. Wir können die Hunde streicheln und sie genießen es. Wer über diese unglaublich ausdauernden Tiere mehr wissen möchte, in Jack Londons "Ruf der Wildnis" wird aus der Perspektive von Buck, einem Schlittenhund, erzählt. Was ihn antreibt, bei minus 50 Grad, schweren Kämpfen im Rudel und wenig Liebe von den Haltern, schwere Lasten über Eis und Schnee zu ziehen.

Hier und heute ist Yukon-Sommer und alle Grills rauchen. Wir haben reichlich eingekauft. Unsere Gäste, das Foto-Team der Mode-Outdoor-Marke Schöffel, werden hungrig sein. Wie wir produzieren sie gerade im Yukon mit SK Touristik ihren Katalog. Und SK-Rainer hat heute beide Shooting-Teams zum Grillabend zusammengeführt. Natürlich sind heute auch Guide Garry und das gesamte Rösle-Produktionsteam dabei. Frank Heppner rotiert in der Küche und an vier Grills gleichzeitig. Er ist in seinem Element. Gastgeber sein und alle mit außergewöhnlichen Aromen überraschen. Seine Zutaten sind heute natürlich heimische Fleischsorten, Bison und Karibu. Außerdem verwendet er Fireweed, Tannenspitzen, Birkensirup und Canadian Whisky für den besonderen Geschmack.

Alle sind begeistert, die Schöffel-Models Lisa und Cristiano schlemmen und posieren gleichzeitig fürs Party-Foto: Vor der Hütte, beim Grill, an der gedeckten Festtafel im Freien. Die Hüttengruppe der Sky High Ranch soll ab sofort als Rösle-Lodge Start- und Zielort einer von SK Touristik organisierten Erlebnisreise in den Yukon sein. Ich kann den Nordwesten Kanadas nur wärmstens empfehlen. Eine kurze, aber unvergessliche Reise.
Schöffel Rösle Shooting Yukon