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Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) 3/4
Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Ken Lake

Die Landung auf dem Ken Lake ist ähnlich spektakulär wie auf dem Coghlan Lake. Auch hier ist man ganz allein. Dieses Camp sei ganz anders, hat uns Bernhard vorgewarnt. Naja, zunächst sehen wir nur Wasser und Wald. Und dann den Steg, an dem wir den Flieger vertäuen. Ein Stück den Berg hinauf in den Wald. Und da steht die kleine A-Frame-Cabin (Nurdachhütte) des Ken Lake Camps. Diese eine Hütte und ein Outhouse - das war's. Möglich für vier Personen, ideal für zwei. Bernahrd hat für heute bewusst drei völlig unterschiedliche Camps ausgewählt, um uns einen Eindruck von der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der einzelnen Orte zu geben. Und am heutigen Tag schaffen wir halt nur drei Camps. Denn wir wollen am dritten Camp, am Teehnah Lake ja auch übernachten und etwas Zeit dort verbringen. Zum Fischen mit dem Boot rausfahren und einfach mal ein bisschen eintauchen in die Atmosphäre. Somit sind Andy und ich also durchaus dankbar für die Vielfalt, die uns Bernahrd heute mit den drei Camps am Coghlan, Ken und Teehnah Lake zeigt.

Und dieses Camp am Ken Lake ist wirklich anders im Vergleich zum vorherigen am Coghlan Lake. Kleiner. Versteckter. Und ganz sicher auch wilder. Im Grunde ist dies der richtige Ort für alle, die raus in die Wildnis wollen und nur ein festes Dach über dem Kopf suchen. Denn das Innenleben der A-Frame-Cabin ist ordentlich, aber doch weitaus rustikaler und einfacher als alles, was wir in der Lodge am Coghlan Lake gesehen haben. Dennoch nicht so schlecht ausgestattet. Auch hier mit Propan-BBQ und allem. Hierfür gibt es Kunden - da bin ich mir sicher. Mich zum Beispiel! Und mein Sohn. Und meine Tochter. An meiner Frau würde dieser Plan tendenziell aber eher scheitern - hier am Ken Lake. Anders sähe es da schon am Coghlan Lake aus... Aber wie gesagt, ich fühle mich wohl hier. Mitten in der Wildnis. Wir drei (Andy, Bernhard und ich) sind ganz allein hier. Kein Geräusch - nur der Wind. Herrlich! Aber auch hier reißen wir uns los. Es geht weiter zum letzten Camp für heute. Zum Teehnah Lake.

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Ken LakeDie Landung auf dem Ken Lake ist ähnlich spektakulär wie auf dem Coghlan Lake. Auch hier ist man ganz allein. Dieses Camp sei ganz anders, hat uns Bernhard vorgewarnt. Naja, zunächst sehen wir nur Wasser und Wald. Und dann den Steg, an dem wir den Flieger vertäuen. Ein Stück den Berg hinauf in den Wald. Und da steht die kleine A-Frame-Cabin (Nurdachhütte) des Ken Lake Camps. Diese eine Hütte und ein Outhouse - das war's. Möglich für vier Personen, ideal für zwei. Bernahrd hat für heute bewusst drei völlig unterschiedliche Camps ausgewählt, um uns einen Eindruck von der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der einzelnen Orte zu geben. Und am heutigen Tag schaffen wir halt nur drei Camps. Denn wir wollen am dritten Camp, am Teehnah Lake ja auch übernachten und etwas Zeit dort verbringen. Zum Fischen mit dem Boot rausfahren und einfach mal ein bisschen eintauchen in die Atmosphäre. Somit sind Andy und ich also durchaus dankbar für dieVielfalt, die uns Bernahrd heute mit den drei Camps am Coghlan, Ken und Teehnah Lake zeigt.Und dieses Camp am Ken Lake ist wirklich anders im Vergleich zum vorherigen am Coghlan Lake. Kleiner. Versteckter. Und ganz sicher auch wilder. Im Grunde ist dies der richtige Ort für alle, die raus in die Wildnis wollen und nur ein festes Dach über dem Kopf suchen. Denn das Innenleben der A-Frame-Cabin ist ordentlich, aber doch weitaus rustikaler und einfacher als alles, was wir in der Lodge am Coghlan Lake gesehen haben. Dennoch nicht so schlecht ausgestattet. Auch hier mit Propan-BBQ und allem. Hierfür gibt es Kunden - da bin ich mir sicher. Mich zum Beispiel! Und mein Sohn. Und meine Tochter. An meiner Frau würde dieser Plan tendenziell aber eher scheitern - hier am Ken Lake. Anders sähe es da schon am Coghlan Lake aus... Aber wie gesagt, ich fühle mich wohl hier. Mitten in der Wildnis. Wir drei (Andy, Bernhard und ich) sind ganz allein hier. Kein Geräusch - nur der Wind. Herrlich! Aber auch hier reißen wir uns los. Es geht weiter zum letzten Camp für heute. Zum Teehnah Lake.

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Freitag, 7. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Teehnah Lake

Der Flug vom Ken Lake zum Teehnah Lake ist unser längster heute. Aber lohnend! Wir fliegen über den Lake Laberge und den Yukon River. Ein Traum! Und toll zu sehen, wie der Fluss über weite Passagen meandert. Tja, das habe ich auf diesem Trip ja noch vor mir. Dafür ist die zweite Woche vorgesehen. Aber die Vorfreude wird durch diese herrlichen Ausblicke definitiv befeuert! Es ist eh ein toller Flug. Einmal mehr sehe ich mich bestätigt in meiner These: Man das Nordland nur erfassen, wenn man einen Blick aus der Adlerperspektive drauf wirft. Sonst sieht man die Wildnis zwar vor sich - und das Hirn signalisiert "Das ist jetzt echte Wildnis!" - aber so richtig begreifen kann man die Weite, die tatsächliche Wildheit, das Unberührte und die Unwegsamkeit nur von oben. Das ist schon ziemlich cool, in Whitehorse diese nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zu haben, schnell und unkompliziert überall mit dem Wasserflugzeug hinzukommen. Ein toller Flug heute. Bernhard fliegt uns dicht über atemberaubende Bergkuppen und Gebirgsplateaus. Bin mir einmal fast sicher, Dallschafe gesehen zu haben. Aber nur fast. In der Ferne schimmert der Teehnah Lake, doch Bernhard lässt den Flieger eine Rechtskurve fliegen, bis wir über einen anderen See im Nachbartal fliegen. Auf meine Frage, warum wir nicht direkt auf unser Ziel zuhalten, lacht Bernhard. "Oh, sorry, hab' ich Euch nicht gesagt. Habe einem Freund versprochen, einen Blick auf seine Cabin zu werfen. Die steht dort drüben an diesem See hier." Alles klar. So macht man das halt hier. Fachmännisch wird die Blockhütte aus der Luft inspiziert. Landen ist zu aufwendig. Alles in Ordnung, entscheidet Bernhard und dreht wieder nach links ab. Über die Bergkuppe hinweg und vor uns liegt der Teehnah Lake. Der Vorteil, das erkenne ich jetzt, ist, dass wir ihn nun von Süden anfliegen. Eindrucksvoll finde ich den Sinkflug über den mäandernden Creek, der aus dem Teehnah Lake durch eine kleine Ebene ausfließt - in den nächsten See hinein. Stundenlang kann man hier wandern, erzählt uns Bernhard. Aber da sind wir dann fast auch schon auf dem Wasser des Teehnah Lake gelandet. Das Camp liegt rechts von uns - ist auf dem Landeanflugsvideo zu sehen. Teehnah Lake Camp - auch hier sind wir wieder ganz allein. Ein großer See in der Yukon Wildnis ganz für uns. Und hier bleiben wir heute Nacht. Stark!

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Teehnah LakeDer Flug vom Ken Lake zum Teehnah Lake ist unser längster heute. Aber lohnend! Wir fliegen über den Lake Laberge und den Yukon River. Ein Traum! Und toll zu sehen, wie der Fluss über weite Passagen meandert. Tja, das habe ich auf diesem Trip ja noch vor mir. Dafür ist die zweite Woche vorgesehen. Aber die Vorfreude wird durch diese herrlichen Ausblicke definitiv befeuert! Es ist eh ein toller Flug. Einmal mehr sehe ich mich bestätigt in meiner These: Man das Nordland nur erfassen, wenn man einen Blick aus der Adlerperspektive drauf wirft. Sonst sieht man die Wildnis zwar vor sich - und das Hirn signalisiert "Das ist jetzt echte Wildnis!" - aber so richtig begreifen kann man die Weite, die tatsächliche Wildheit, das Unberührte und die Unwegsamkeit nur von oben. Das ist schon ziemlich cool, in Whitehorse diese nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zu haben, schnell und unkompliziert überall mit dem Wasserflugzeug hinzukommen. Ein toller Flug heute. Bernhard fliegt uns dicht über atemberaubende Bergkuppen und Gebirgsplateaus. Bin mir einmal fast sicher, Dallschafe gesehen zu haben. Aber nur fast. In der Ferne schimmert der Teehna Lake, doch Bernhard lässt den Flieger eine Rechtskurve fliegen, bis wir über einen anderen See im Nachbartal fliegen. Auf meine Frage, warum wir nicht direkt auf unser Ziel zuhalten, lacht Bernhard. "Oh, sorry, hab' ich Euch nicht gesagt. Habe einem Freund versprochen, einen Blick auf seine Cabin zu werfen. Die steht dort drüben an diesem See hier." Alles klar. So macht man das halt hier. Fachmännisch wird die Blockhütte aus der Luft inspiziert. Landen ist zu aufwendig. Alles in Ordnung, entscheidet Bernhard und dreht wieder nach links ab. Über die Bergkuppe hinweg und vor uns liegt der Teehnah Lake. Der Vorteil, das erkenne ich jetzt, ist, dass wir ihn nun von Süden anfliegen. Eindrucksvoll finde ich den Sinkflug über den meandernden Creek, der aus dem Teehnah Lake durch eine kleine Ebene ausfließt - in den nächsten See hinein. Stundenlang kann man hier wandern, erzählt uns Bernhard. Aber da sind wir dann fast auch schon auf dem Wasser des Teehnah Lake gelandet. Das Camp liegt rechts von uns - ist auf dem Landeanflugsvideo zu sehen. Teehnah Lake Camp - auch hier sind wir wieder ganz allein. Ein großer See in der Yukon Wildnis ganz für uns. Und hier bleiben wir heute nacht. Stark! [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Samstag, 8. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Teehnah Lake

Es ist still am Teehnah Lake. Ganz still. Wenn man ein paar Tage im Yukon unterwegs ist, neigt man dazu, so etwas nicht mehr zu registrieren. Aber man sollte es, denn es ist beeindruckend. Einzigartig. Wir vertäuen das Wasserflugzeug am Steg und beginnen zu entladen. Das Camp hat zwei Hauptgebäude. In dem einen befindet sich eine große Küche und ein Aufenthaltsraum mit großem Tisch. Hinten angehängt befindet sich noch ein Schlafzimmer. Knapp 50 Meter entfernt befindet sich die knallrote Holzhütte mit zwei Schlafzimmern (mit separaten Außeneingängen). Rechts daneben das Duschhaus. Outhouses gibt es natürlich auch. Und ein kleines Räucherhüttchen. Andy und ich beziehen unsere Zimmer in der roten Hütte. Das Bett ist superbequem. Das wird eine erholsame Nacht! Da bin ich mir jetzt schon sicher. Über die Distanzen auf dem Campgelände unterhalten wir uns in normaler Sprechlautsärke. Auch, wenn Bernahrd mehr als 50 Meter entfernt ist. So still ist es hier!

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Teehnah Lake

OK, wirklich schön hier im Teehnah Lake Camp. Aber jetzt will ich mit dem Boot raus auf's Wasser und richtig Wildnis-Feeling tanken. Angeln und ein paar Fische fangen. Dann das Campfeuer an, die Fische braten und den herrlichen Midsummer-Abend ganz allein in der Wildnis genießen. So mein Plan. Und was soll ich sagen? Er geht auf - und zwar genau so! Zwar zieren sich die Fische erst ein wenig - Bernhard sagt "Manchmal muss man sie suchen..." und ich denke "Jaja, Anglerlatein..." - doch plötzlich scheppert es. Ich habe einen Biss - die Angel biegt sich ordentlich. Und während ich den Hecht rein drehe, hat Andy auch einen Biss. Wir haben die Hechte gefunden. Anfangs wundern wir uns noch darüber, dass Bernahrd unsere ersten Hechte wieder schwimmen lässt. Aber dann wird klar - wenn man sie einmal gefunden hat, kommt ein Biss nach dem nächsten und man kann sich schöne große heraussuchen. Das machen wir. das Abendessen ist gerettet! Wir verweilen noch ein wenig hier. Nicht, weil wir von unserem Anglerglück nicht genug bekommen können, sondern weil wir eine im seichten Uferwasser grasende Elchkuh beobachten. Toll. Das Camp ist gar nicht weit weg - diesen Elch werden wir auch gleich vom Steg noch beobachten können, wenn er noch ein wenig dort stehen bleibt. Und auch dieser Plan geht auf. Zurück am Camp kümmern sich Andy und Bernahrd um die Zubereitung der Fische. Ich bn für's Feuer zuständig und beobachte weiter den Elch. Es wird ein super Dinner und ein echt toller Abend. es gibt nicht viel schöneres als solche stillen Wildnisabende unter der Mitternachtssonne. Eine Schande eigentlich, dass es morgen schon wieder zurück nach Whitehorse geht! Naja, andererseits kann ich mich ja nicht beschweren. Für mich geht das Wildnisabeneteur Yukon dann ja weiter - im Kanu auf dem Yukon River. Das Teehnah Lake Camp gefällt mir. Einfach, rustikal aber mit allem, was man braucht. Eine ganze Ecke komfortabler als das Ken Lake Camp, aber ohne jeglichen Firlefanz, der nur von der Schönheit der Natur ablenken würde und die ganze Sache letztlich auch wieder teuer machen würde. Eigentlich genau richtig. In Gedanken mache ich Bernhard ein Kompliment für die Dramaturgie des heutigen Tages. Erst zeigt er uns mit dem Coghlan Lake Camp den Knaller und führt uns vor, was möglich ist. Dann kommt mit dem Ken Lake etwas ganz anderes und im Vergleich viel kleineres. Und dann zum Abschluss mit dem Teehnah Lake Camp die gute Mitte, möchte man fast sagen. Denn so ist es. Die Cabins sind nette Holzhäuschen, aber natürlich nicht so ein schönes Rundholzgebäude wie am Coghlan Lake. Es gibt auch keine Spültoilette - aber wofür auch? Und der See ist voll mit Hechten und Polaräschen. Keine Seeforellen, dafür ist er nicht tief genug. Doch das wiederum sorgt dafür, dass er im Sommer angenehme Badetemperaturen hat.

Gemeinsam mit Bernhard überlegen wir an diesem Abend, wie man dieses Camp weiterentwickeln könnte. Ohne groß etwas zu bauen oder an der Ursprünglichkeit etwas zu verändern - und es entwickelt sich ein tolles Brainstorming. Ich bin begeistert - und Ihr dürft gespannt sein! Doch auch, wenn sich alle angedachten Pläne dann doch noch in die Länge ziehen sollten: Wer sich einmal mit einem Wasserflugzeug so richtig in die Yukon-Wildnis schmeißen lassen will und dabei aber doch ein Mindestmaß an Trapper-Infrastruktur (und -Romantik!!) genießen will - tja, der sollte mal für eine Woche hierherkommen. Und das wird ab 2016 über SK möglich sein! Wer Interesse hat kann sich jetzt schon bei mir erkundigen. Am besten per Email (rainer@sktouristik.de).

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 6 (Fortsetzung): WILDNIS! Teehnah LakeOK, wirklich schön hier im Teehnah Lake Camp. Aber jetzt will ich mit dem Boot raus auf's Wasser und richtig Wildnis-Feeling tanken. Angeln und ein paar Fische fangen. Dann das Campfeuer an, die Fische braten und den herrlichen Midsummer-Abend ganz allein in der Wildnis genießen. So mein Plan. Und was soll ich sagen? Er geht auf - und zwar genau so! Zwar zieren sich die Fische erst ein wenig - Bernhard sagt "Manchmal muss man sie suchen..." und ich denke "Jaja, Anglerlatein..." - doch plötzlich scheppert es. Ich habe einen Biss - die Angel biegt sich ordentlich. Und während ich den Hecht reindrehe, hat Andy auch einen Biss. Wir haben die Hechte gefunden. Anfangs wundern wir uns noch darüber, dass Bernahrd unsere ersten Hechte wieder schwimmen lässt. Aber dann wird klar - wenn man sie einmal gefunden hat, kommt ein Biss nach dem nächsten und man kann sich schöne große heraussuchen. Das machen wir. das Abendessen ist gerettet! Wir verweilen noch ein wenig hier. Nicht, weil wir von unserem Anglerglück nicht genug bekommen können, sondern weil wir eine im seichten Uferwasser grasende Elchkuh beobachten. Toll. Das Camp ist gar nicht weit weg - diesen Elch werden wir auch gleich vom Steg noch beobachten können, wenn er noch ein wenig dort stehen bleibt. Und auch dieser Plan geht auf. Zurück am Camp kümmern sich Andy und Bernahrd um die Zubereitung der Fische. Ich bn für's Feuer zuständig und beobachte weiter den Elch. Es wird ein super Dinner und ein echt toller Abend. es gibt nicht viel schöneres als solche stillen Wildnisabende unter der Mitternachtssonne. Eine Schande eigentlich, dass es morgen schon wieder zurück nach Whitehorse geht! Naja, andererseits kann ich mich ja nicht beschweren. Für mich geht das Wildnisabeneteur Yukon dann ja weiter - im Kanu auf dem Yukon River. Das Teehnah Lake Camp gefällt mir. Einfach, rustikal aber mit allem, was man braucht. Eine ganze Ecke komfortabler als das Ken Lake Camp, aber ohne jeglichen Firlefanz, der nur von der Schönheit der Natur ablenken würde und die ganze Sache letztlich auch wieder teuer machen würde. Eigentlich genau richtig. In Gedanken mache ich Bernhard ein Kompliment für die Dramaturgie des heutigen Tages. Erst zeigt er uns mit dem Coghlan Lake Camp den Knaller und führt uns vor, was möglich ist. Dann kommt mit dem Ken Lake etwas ganz anderes und im Vergleich viel kleineres. Und dann zum Abschluss mit dem Teehnah Lake Camp die gute Mitte, möchte man fast sagen. Denn so ist es. Die Cabins sind nette Holzhäuschen, aber natürlich nicht so ein schönes Rundholzgebäude wie am Coghlan Lake. Es gibt auch keine Spültoilette - aber wofür auch? Und der See ist voll mit Hechten und Polaräschen. Keine Seeforellen, dafür ist er nicht tief genug. Doch das wiederum sorgt dafür, dass er im Sommer angenehme Badetemperaturen hat. Gemeinsam mit Bernhard überlegen wir an diesem Abend, wie amn dieses Camp weiterentwickeln könnte. Ohne groß etwas zu bauen oder an der Ursprünglichkeit etwas zu verändern - und es entwickelt sich ein tolles Brainstorming. Ich bin begeistert - und Ihr dürft gespannt sein! Doch auch, wenn sich alle angedachten Pläne dann doch noch in die Länge ziehen sollten: Wer sich einmal mit einem Wasserflugzeug so richtig in die Yukon-Wildnis schmeißen lassen will und dabei aber doch ein Mindestmaß an Trapper-Infrastruktur (und -Romantik!!) genießen will - tja, der sollte mal für eine Woche hierherkommen. Und das wird ab 2016 über SK möglich sein! Wer Interesse hat kann sich jetzt schon bei mir erkundigen. Am besten per Email (rainer@sktouristik.de). [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Montag, 10. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 7: Ende Teil I - Back to Whitehorse!

Heute "nur" die Rückkehr nach Whitehorse. "Nur" ist gut, denn der Flug mit dem Wasserflugzeug ist einmal mehr absolut spektakulär. Wir fliegen über den tiefblauen Tagish Lake und landen an dem für seine Flotplane-Bases bekannten Lake Schwatka unmittelbar vor Whitehorse. Der erste Teil meines Wildnisaufenthalts im Yukon endet mit einer Hotelnacht und natürlich einem schmackhaften Dinner in einem der zünftigen Pubs von funky Whitehorse! Morgen geht es im Kanu auf den Yukon River - zusammen mit meinem Kollegen Markus, der heute von Frankfurt aus nach Whitehorse reinfliegt. Andy ist beim Dinner noch dabei, aber es wird kein langer Abend für ihn. Frühmorgens muss er morgen zum Airport, um nach Vancouver zurückzukehren. Doch bevor ich mich nun einem komplett anderem Thema, nämlich der Flusswildnis des Yukon River, widme, poste ich noch schnell ein mehr oder minder "zufällig" aufgenommenes Video vor unserem Wasserflugzeugstart vom Teehnah Lake. Bernhard erzählt etwas über's Fliegen mit den Floats - und wie einfach es eigentlich ist, so einen Flugschein zu machen. Und mit welcher Freiheit das alles hier im Norden verbunden ist. Ein etwas anderer Clip, aber ich fand's echt interessant. Ist ein abgefahrener und cooler Gedanke, hier mal hochzukommen, um seinen Flugschein zu machen. Glaube, das mache ich irgendwann mal. Andy ist ja schon dabei. Wo, wenn nicht hier oben in der Wildnis des Yukon??!!! Vielleicht sogar eine echt originelle neue Reiseidee. 4 Wochen hoch in den Yukon, um die Wildnis zu genießen und den Flugschein zu machen - hmmm, gefällt mir immer besser! Muss ich wirklich mal drüber nachdenken...

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon/NWT-Trip (Juni 2015) - Tag 7: Ende Teil I - Back to Whitehorse!Heute "nur" die Rückkehr nach Whitehorse. "Nur" ist gut, denn der Flug mit dem Wasserflugzeug ist einmal mehr absolut spektakulär. Wir fliegen über den tiefblauen Tagish Lake und landen an dem für seine Flotplane-Bases bekannten Lake Schwatka unmittelbar vor Whitehorse. Der erste Teil meines Wildnisaufenthalts im Yukon endet mit einer Hotelnacht und natürlich einem schmackhaften Dinner in einem der zünftigen Pubs von Funky Whitehorse! Morgen geht es im Kanu auf den Yukon River - zusammen mit meinem Kollegen Markus, der heute von Frankfurt aus nach Whitehorse reinfliegt. Andy ist beim Dinner noch dabei, aber es wird kein langer Abend für ihn. Frühmorgens muss er morgen zum Airport, um nach Vancouver zurückzukehren. Doch bevor ich mich nun einem komplett anderem Thema, nämlich der Flusswildnis des Yukon River, widme, poste ich noch schnell ein mehr oder minder "zufällig" aufgenommenes Video vor unserem Wasserflugzeugstart vom Teehnah Lake. Bernhard erzählt etwas über's Fliegen mit den Floats - und wie einfach es eigentlich ist, so einen Flugschein zu machen. Und mit welcher Freiheit das alles hier im Norden verbunden ist. Ein etwas anderer Clip, aber ich fand's echt interessant. Ist ein abgefahrener und cooler Gedanke, hier mal hochzukommen, um seinen Flugschein zu machen. Glaube, das mache ich irgendwann mal. Andy ist ja schon dabei. Wo, wenn nicht hier oben in der Wildnis des Yukon??!!! Vielleicht sogar eine echt originelle neue Reiseidee. 4 Wochen hoch in den Yukon, um die Wildnis zu genießen und den Flugschein zu machen - hhmmm, gefällt mir immer besser! Muss ich wirklich mal drüber nachdenken...[Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Mittwoch, 12. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Tag 8 des Gesamttrips - fange jetzt auf dem Fluss wieder bei 1 an)

Auf in die zweite Wildniswoche! Die Nacht war kurz - die Pubs in Whitehorse einfach zu einladend - das Yukon Gold einfach zu süffig! Andy hat sich von uns verabschiedet und sitzt nun schon im Flieger zurück nach Vancouver. Mein Kollege Markus Knüpp ist bereits gestern Abend zu unserem "Pub-Crawl" dazugekommen. Zu zweit wollen wir ab heute im Kanu den Yukon River unsicher machen. Im Grunde haben wir uns tatsächlich etwas besonderes vorgenommen - wir möchten das in meinen Augen perfekte Yukon-River-Package testen. Sehr lange habe ich recherchiert, bin unzählige Kunden-Feedbacks durchgegangen. Immer wieder hatte man herausgehört, dass der Yukon River ein absoluter Traum ist für Outdoor-Enthusiasten. Aber es gab halt auch immer wieder negative Töne. Von "zu lang" und "teilweise unspektakulär" bis hin zu "langweilig". Wie bekommt man das jetzt zusammen? Wie gesagt - ich habe lange recherchiert und überlegt. Und ich glaube nun, eine echt gute Lösung gefunden zu haben. Quod erat demonstarndum - dafür treten Markus und ich jetzt an. Das Motto heißt: "Purer Wildnisgenuss - möglichst ohne Kompromisse!". Auf geht's!

Tja, zunächst werde ich einmal mehr in meiner Theorie bestätigt, dass Whitehorse deiner er genialsten Outdoor-Hubs überhaupt ist. "Whitehorse - The Outdoor Hub" - ich sollte mir diesen Slogan wirklich patentieren lassen! Und so sieht das dann aus: Gerade noch im Hotel - und am Vortag erst von einer völlig anderen Wildniswoche zurückgekehrt - stehen wir binnen weniger Minuten an einer der Floatplane Bases am Schwatka Lake. Der Outdoor-Hub Whitehorse dreht uns in eine völlig neue Wildnis-Richtung - binnen Minuten. Ohne Anreise und Zeitverlust! Gerd von Alpine Aviation heißt uns willkommen. Der Buschpilot zurrt gerade noch unser Kanu an einem der Floats des am Dock vertäuten Wasserflugzeugs fest und überdeckt es mit einer Plane. Dann laden wir unser Gepäck ein. Gerd ist amüsiert. Er meint, wir hätten ein paar Dosen Bier zu viel dabei. (Ein Irrtum seinerseits, wie sich später herausstellen soll. Aber das ist eine andere Geschichte...). Tja, und dann geht es los.

Das Wetter ist super - schön aber nicht zu heiß und der Start mit dem Wasserflugzeug vom Schwatke Lake aus ist spektakulär! Eine Schleife über Whitehorse und dann über den Yukon River. Nur kurz, denn dann speist der Fluss den herrlich zu uns hinaufschimmernden Lake Laberge. Kein Zivilisationszeichen mehr. Binnen weniger Minuten ist man in der absoluten Wildnis. Kann man nicht direkt in Whitehorse oder etwas später einsetzen und den Lake Laberge durchpaddeln? Klar, kann man. Und genau das machen auch die allermeisten. Doch genau das wollen wir nicht. Denn viele der Negativkommentare unserer Kunden bezogen sich auf diesen See. Zwar ist es ein wunderschöner Wildnissee - da sind sich alle einig - doch muss er wohl aufgrund der Länge der Strecke durch quasi stehendes Gewässer bis zum Wiederaustritt des Yukon River sehr zeitraubend sein. Und dann kommt eine latente Wind- und Wetteranfälligkeit hinzu, die schon so manchem Kanuten in seiner Zeitplanung zum Verhängnis wurde. Man stelle sich vor, man kommt am ersten Tag vielleicht ohnehin schon später los, erreicht den See und hat dann Pech mit dem Wetter. Und Wind und Wellen gegen sich. Womöglich für mehrere Tage. Was das bedeutet, ist sonnenklar: Die verlorene Zeit muss auf dem Fluss wieder gutgemacht werden, was zu unnötig langen - und vor allem erzwungen langen - Paddeltagen führt. Dem Genuss sicherlich abträglich, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ergo, ein zu großes Risiko für uns, denn wir wollen ja das perfekte Wochenpackage auf dem Yukon erleben. Die Lösung: Man lässt sich mit dem Wasserflug direkt am Austritt des Yukon aus dem Lake Laberge absetzen, lässt somit den See aus und konzentriert sich ganz auf den Fluss. Und den Lake Laberge sieht man von oben - auch ein wunderschönes Erlebnis, wie ich nun jedem versichern kann! Gerade einmal etwa zwanzig Minuten nach dem Start landen wir genau an dieser beschriebenen Stelle. Super! Dieser Teil des Plans ist schon mal aufgegangen. Habe die Landung für Euch mit dem iPhone aufgenommen...

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Tag 8 des Gesamttrips - fange jetzt auf dem Fluss wieder bei 1 an)Auf in die zweite Wildniswoche! Die Nacht war kurz - die Pubs in Whitehorse einfach zu einladend - das Yukon Gold einfach zu süffig! Andy hat sich von uns verabschiedet und sitzt nun schon im Flieger zurück nach Vancouver. Mein Kollege Markus Knüpp ist bereits gestern abend zu unserem "Pub-Crawl" dazugekommen. Zu zweit wollen wir ab heute im Kanu den Yukon River unsicher machen. Im Grunde haben wir uns tatsächlich etwas besonderes vorgenommen - wir möchten das in meinen Augen perfekte Yukon-River-Package testen. Sehr lange habe ich recherchiert, bin unzählige Kunden-Feedbacks durchgegangen. Immer wieder hatte man herausgehört, dass der Yukon River ein absoluter Traum ist für Outdoor-Enthusiasten. Aber es gab halt auch immer wieder negative Töne. Von "zu lang" und "teilweise unspektakulär" bis hin zu "langweilig". Wie bekommt man das jetzt zusammen? Wie gesagt - ich habe lange recherchiert und überlegt. Und ich glaube nun, eine echt gute Lösung gefunden zu haben. Quod erat demonstarndum - dafür treten Markus und ich jetzt an. Das Motto heißt: "Purer Wildnisgenuss - möglichst ohne Kompromisse!". Auf geht's!Tja, zunächst werde ich einmal mehr in meiner Theorie bestätigt, dass Whitehorse deiner er genialsten Outdoor-Hubs überhaupt ist. "Whitehorse - The Outdoor Hub" - ich sollte mir diesen Slogan wirklich patentieren lassen! Und so sieht das dann aus: Gerade noch im Hotel - und am Vortag erst von einer völlig anderen Wildniswoche zurückgekehrt - stehen wir binnen weniger Minuten an einer der Floatplane Bases am Schwatka Lake. Der Outdoor-Hub Whitehorse dreht uns in eine völlig neue Wildnis-Richtung - binnen Minuten. Ohne Anreise und Zeitverlust! Gerd von Alpine Aviation heißt uns willkommen. Der Buschpilot zurrt gerade noch unser Kanu an einem der Floats des am Dock vertäuten Wasserflugzeugs fest und überdeckt es mit einer Plane. Dann laden wir unser Gepäck ein. Gerd ist amüsiert. Er meint, wir hätten ein paar Dosen Bier zu viel dabei. (Ein Irrtum seinerseits, wie sich später herausstellen soll. Aber das ist eine andere Geschichte...). Tja, und dann geht es los.Das Wetter ist super - schön aber nicht zu heiß und der Start mit dem Wasserflugzeug vom Schwatke Lake aus ist spektakulär! Eine Schleife über Whitehorse und dann über den Yukon River. Nur kurz, denn dann speist der Fluss den herrlich zu uns hinaufschimmernden Lake Laberge. Kein Zivilisationszeichen mehr. Binnen weniger Minuten ist man in der absoluten Wildnis. Kann man nicht direkt in Whitehorse oder etwas später einsetzen und den Lake Laberge durchpaddeln? Klar, kann man. Und genau das machen auch die allermeisten. Doch genau das wollen wir nicht. Denn viele der Negativkommentare unserer Kunden bezogen sich auf diesen See. Zwar ist es ein wunderschöner Wildnissee - da sind sich alle einig - doch muss er wohl aufgrund der Länge der Strecke durch quasi stehendes Gewässer bis zum Wiederaustritt des Yukon River sehr zeitraubend sein. Und dann kommt eine latente Wind- und Wetteranfälligkeit hinzu, die schon so manchem Kanuten in seiner Zeitplanung zum Verhängnis wurde. Man stelle sich vor, man kommt am ersten Tag vielleicht ohnehin schon später los, erreicht den See und hat dann Pech mit dem Wetter. Und Wind und Wellen gegen sich. Womöglich für mehrere Tage. Was das bedeutet, ist sonnenklar: Die verlorene Zeit muss auf dem Fluss wieder gutgemacht werden, was zu unnötig langen - und vor allem erzwungen langen - Paddeltagen führt. Dem Genuss sicherlich abträglich, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ergo, ein zu großes Risiko für uns, denn wir wollen ja das perfekte Wochenpackage auf dem Yukon erleben. Die Lösung: Man lässt sich mit dem Wasserflug direkt am Austritt des Yukon aus dem Lake Laberge absetzen, lässt somit den See aus und konzentriert sich ganz auf den Fluss. Und den Lake Laberge sieht man von oben - auch ein wunderschönes Erlebnis, wie ich nun jedem versichern kann! Gerade einmal etwa zwanzig Minuten nach dem Start landen wir genau an dieser beschriebenen Stelle. Super! Dieser Teil des Plans ist schon mal aufgegangen. Habe die Landung für Euch mit dem iPhone aufgenommen... [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Donnerstag, 13. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Fortsetzung)

Tja, gelandet in der Wildnis. Am Auslass des Yukon River aus dem Lake Laberge. Kein Mensch weit und breit. Nur Markus, unser Pilot Gerd und ich. Und das Kanu und unser Wasserflugzeug. Irgendwie ein komisches Gefühl. Aber ein gutes Gefühl. Klar, die Wildnis und ihre Einsamkeit beeindruckt, aber es überwiegt die Freude. Die Vorfreude. Mich überkommt ein regelrechter Drang, jetzt endlich loszupaddeln. Rauf auf den Fluss. Hinein in die Wildnis! Markus geht es genauso. Dementsprechend schnell sind wir beim Entladen des Wasserflugzeugs. Noch einmal schmunzelt Gerd über unsere Biervorräte. Uns beschleicht das Gefühl, dass er vielleicht Recht haben könnte und wir schenken ihm ein Case unseres guten Molson Canadian. Vor allem aber auch als Dankeschön für diesen tollen Flug hierhin. (Klar, später wird sich herausstellen, dass uns genau dieses eine Sixpack am letzten Tag der Kanutour fehlen wird - aber so ist es halt...).

Und dann wünscht uns Gerd viel Spaß auf dem Fluss und bereitet sein Flugzeug zum Start vor. Aber der Motor startet nicht, Nicht beim ersten Mal. Nicht beim zweiten Mal. Und auch nicht beim dritten Mal. "Jetzt habe ich maximal noch einmal - dann ist die Batterie platt." hören wir Gerd fluchen. Er ist gebürtiger Schwabe - es hört sich also eindrucksvoll an. Einige "Füllworte" habe ich weggelassen. Doch der letzte Versuch sitzt. Langsam tuckert er den Fluss hinunter, um die Maschine aufzuwärmen und dann gegen die Strömung wieder in Richtung Whitehorse zu starten, Markus sitzt neben dem Kanu und beobachtet das Treiben. Irgendwie ein prägnantes, vielsagendes Bild, denke ich, und mache spontan ein kurzes Video. Denn plötzlich heißt es nicht mehr "gelandet in der Wildnis" sondern "ausgesetzt in der Wildnis". Es gibt nur noch uns beide, das Kanu und den Fluss. Aber genauso wollten wir es ja. Jetzt kann es also endlich so richtig losgehen. Vom Ausfluss aus dem Lake Laberge bis Carmacks - das ist unser Programm für die nächsten Tage auf dem Yukon River. Und wenn ich so den Fluss hinunterblicke, dann freue ich mich. So richtig. Das ist genau mein Ding- Und für Markus gilt das gleiche - das weiß ich.

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Fortsetzung)Tja, gelandet in der Wildnis. Am Auslass des Yukon River aus dem Lake Laberge. Kein Mensch weit und breit. Nur Markus, unser Pilot Gerd und ich. Und das Kanu und unser Wasserflugzeug. Irgendwie ein komisches Gefühl. Aber ein gutes Gefühl. Klar, die Wildnis und ihre Einsamkeit beeindruckt, aber es überwiegt die Freude. Die Vorfreude. Mich überkommt ein regelrechter Drang, jetzt endlich loszupaddeln. Rauf auf den Fluss. Hinein in die Wildnis! Markus geht es genauso. Dementsprechend schnell sind wir beim Entladen des Wasserflugzeugs. Noch einmal schmunzelt Gerd über unsere Biervorräte. Uns beschleicht das Gefühl, dass er vielleicht Recht haben könnte und wir schenken ihm ein Case unseres guten Molson Canadian. Vor allem aber auch als Dankeschön für diesen tollen Flug hierhin. (Klar, später wird sich herausstellen, dass uns genau dieses eine Sixpack am letzten Tag der Kanutour fehlen wird - aber so ist es halt...).Und dann wünscht uns Gerd viel Spaß auf dem Fluss und bereitet sein Flugzeug zum Start vor. Aber der Motor startet nicht, Nicht beim ersten Mal. Nicht beim zweiten Mal. Und auch nicht beim dritten Mal. "Jetzt habe ich maximal noch einmal - dann ist die Batterie platt." hören wir Gerd fluchen. Er ist gebürtiger Schwabe - es hört sich also eindrucksvoll an. Einige "Füllworte" habe ich weggelassen. Doch der letzte Versuch sitzt. Langsam tuckert er den Fluss hinunter, um die Maschine aufzuwärmen und dann gegen die Strömung wieder in Richtung Whitehorse zu starten, Markus sitzt neben dem Kanu und beobachtet das Treiben. Irgendwie ein prägnantes, vielsagendes Bild, denke ich, und mache spontan ein kurzes Video. Denn plötzlich heißt es nicht mehr "gelandet in der Wildnis" sondern "ausgesetzt in der Wildnis". Es gibt nur noch uns beide, das Kanu und den Fluss. Aber genauso wollten wir es ja. Jetzt kann es also endloch so richtig losgehen. Vom Ausfluss aus dem Lake Laberge bis Carmacks - das ist unser Programm für die nächsten Tage auf dem Yukon River. Und wenn ich so den Fluss hinunterblicke, dann freue ich mich. So richtig. Das ist genau mein Ding- Und für Markus gilt das gleiche - das weiß ich. [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Freitag, 14. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Fortsetzung)

Das Kanu ist gepackt. Ging schnell - wir haben ja schon früher Kanutouren in Westkanada geguided - da weiß man genau, wo am besten welche Kisten und Gewichte zu verstauen sind. Und das Finetuning macht man eh erst am zweiten Tag, wenn man genau gesehen hat, wie die Lage des Kanus im Wasser evtl. noch optimiert werden kann. Ist wie Fahrradfahren - sowas verlernt man nicht. Und dann geht es los. Super-Wetter. Herrliches, kristallklares Flusswasser und Stille. Die besten Zutaten für gelungene Anfangseuphorie. Ja, das beschreibt es am besten: Wir sind euphorisch. Es ist so herrlich, wieder im Kanu auf dem Fluss zu sein. Der Yukon hat eine perfekte Fließgeschwindigkeit. Man kommt ordentlich voran, wenn man will und paddelt. Und auch, wenn man gar nichts tut, geht's gut voran. Für heute Abend haben wir ein "Sicherheits-Steak" dabei, würden aber lieber Fisch essen. Also beide Angeln raus, aber es tut sich nichts. Sollte der Yukon etwa doch nicht so fischreich sein? Ich peile einen Geröllhang an. Geröll und Steine im Wasser sorgen für klares Wasser, das die Forellen lieben. Und so eine Polaräsche ist je schließlich auch forellenartig. Also kurz angelandet, am Ufer eine geeignete Stelle ausgesucht und los geht's. Es dauert keine 5 Minuten und es zappelt an der Leine. Dann nochmal. Und nochmal. OK, unser Fisch-Dinner ist gerettet! Wir paddeln weiter und meistern die ersten Stromschnellen. Naja, sagen wir mal besser etwas bewegteres Wasser. Nichts bedrohliches - nur so, dass man ein bisschen aufpassen muss und es richtig Spaß macht. Oops - und da zappelt es auch schon wieder an der Angelleine! Jetzt klappt's auch aus dem Kanu heraus. Es ist heiß geworden. Der Fahrtwind auf dem Fluss tut gut. Wir sind immer noch ganz allein. und sehen herrliche Landschaften am Ufer. An einer Insel beschließen wir spontan anzuhalten. Fisch schmeckt doch immer noch am besten, wenn er ganz frisch ist. Und zum Dinner werden wir ja dann wohl später noch ein paar Fische fangen. Schnell ein bisschen Treibholz gesucht, ein Feuer gemacht und die gusseiserne Pfanne drauf. Hhmmm - herrlich! Was für eine super-Mittagspause. Während wir noch faul in der Sonne sitzen, passieren uns die ersten Menschen. Ein Pärchen im Kanu und sie legen sich mächtig in die Riemen. Haben kaum Zeit zu uns rüberzuwinken, was ja eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz auf dem Fluss ist. Naja, wer weiß, wo die heute noch hinmüssen und wie viel Zeit sie womöglich vorher auf dem Lake Laberge verloren haben.

Nach dem Mittag weiter auf dem Yukon. Nach wie vor ein Traum. Doch plötzlich schlägt das Wetter um. Es grollt hinter uns und wird dunkel. Das Gewitter kommt so schnell, dass wir ihm trotz schneller Strömung und Paddeln nicht davonfahren können. Und Gewitter, Kanu und Fluss sind keine gute Kombination. Also wieder ran ans Ufer. Die ersten ernstzunehmenden Regentropfen sind schon gefallen. Kanu auf den Kies gezogen. Regenjacke an. Tja, und warten....

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Fortsetzung)Das Kanu ist gepackt. Ging schnell - wir haben ja schon früher Kanutouren in Westkanada geguided - da weiß man genau, wo am besten welche Kisten und Gewichte zu verstauen sind. Und das Finetuning macht man eh erst am zweiten Tag, wenn man genau gesehen hat, wie die Lage des Kanus im Wasser evtl. noch optimiert werden kann. Ist wie Fahrradfahren - sowas verlernt man nicht. Und dann geht es los. Super-Wetter. Herrliches, kristallklares Flusswasser und Stille. Die besten Zutaten für gelungene Anfangseuphorie. Ja, das beschreibt es am besten: Wir sind euphorisch. Es ist so herrlich, wieder im Kanu auf dem Fluss zu sein. Der Yukon hat eine perfekte Fließgeschwindigkeit. Man kommt ordnetlich voran, wenn man will und paddelt. Und auch, wenn man gar nichts tut, geht's gut voran. Für heute abend haben wir ein "Sicherheits-Steak" dabei, würden aber lieber Fisch essen. Also beide Angeln raus, aber es tut sich nichts. Sollte der Yukon etwa doch nicht so fischreich sein? Ich peile einen Geröllhang an. Geröll und Steine im Wasser sorgen für klares Wasser, das die Forellen lieben. Und so eine Polaräsche ist je schließlich auch forellenartig. Also kurz angelandet, am Ufer eine geeignete Stelle ausgesucht und los geht's. Es dauert keine 5 Minuten und es zappelt an der Leine. Dann nochmal. Und nochmal. OK, unser Fisch-Dinner ist gerettet! Wir paddeln weiter und meistern die ersten Stromschnellen. Naja, sagen wir mal besser etwas bewegteres Wasser. Nichts bedrohliches - nur so, dass man ein bisschen aufpassen muss und es richtig Spaß macht. Oops - und da zappelt es auch schon wieder an der Angelleine! Jetzt klappt's auch aus dem Kanu heraus. Es ist heiß geworden. Der Fahrtwind auf dem Fluss tut gut. Wir sind immer noch ganz allein. und sehen herrliche Landschaften am Ufer. An einser Insel beschließen wir spontan anzuhalten. Fisch schmeckt doch immer noch am besten, wenn er ganz frisch ist. Und zum Dinner werden wir ja dann wohl später noch ein paar Fische fangen. Schnell ein bisschen Treibholz gesucht, ein Feuer gemacht und die gußeiserne Pfanne drauf. Hhmmm - herrlich! Was für eine super-Mittagspause. Während wir noch faul in der Sonne sitzen, passieren uns die ersten Menschen. Ein Päärchen im Kanu und sie legen sich mächtig in die Riemen. Haben kaum Zeit zu uns rüberzuwinken, was ja eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz auf dem Fluss ist. Naja, wer weiß, wo die heute noch hinmüssen und wieviel Zeit sie womöglich vorher auf dem Lake Laberge verloren haben.Nach dem Mittag weiter auf dem Yukon. Nach wie vor ein Traum. Doch plötzlich schlägt das Wetter um. Es grollt hinter uns und wird dunkel. Das Gewitter kommt so schnell, dass wir ihm trotz schneller Strömung und Paddeln nicht davonfahren können. Und Gewitter, Kanu und Fluss sind keine gute Kombination. Also wieder ran ans Ufer. Die ersten ernstzunehmenden Regentropfen sind schon gefallen. Kanu auf den Kies gezogen. Regenjacke an. Tja, und warten.... [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Sonntag, 16. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 1 (Fortsetzung)

Das Gewitter ist überstanden und wir paddeln weiter den Yukon hinunter. Also, so richtig aktiv sind wir eigentlich nicht. Es ist einfach zu schön - auch gerade diese Stimmung nach dem Gewitter. Die Luft ist frisch - wenn sie überhaupt frischer als vorher sein kann - und alles sieht so satt aus. Satt grün die Bewaldung am Ufer und satt blau bis türkis das herrliche Flusswasser. Wir haben ja kein Wasser. Die erste Pausenbierdose wurde direkt zum Schöpfbecher umfunktioniert. Und wenn wir Durst haben, tauchen wir nur eine Hand mit der Dose neben dem Kanu ins Wasser und trinken das Wasser direkt aus dem Fluss. Kühl und lecker. Definitiv besser als Mineralwasser in Flaschen.

Auch das Angelglück ist uns weiterhin hold. Auch zum Abendessen werden vier schöne Polareschen in unsere Pfanne springen. Tja, was soll ich sagen - es ist schon ein Traum. Da stört es auch nicht nachhaltig, dass uns neue Regenwolken einholen. Allerdings als die ersten Tropfen fallen, beschließen wir, es für heute gut sein zu lassen und am Ufer ein Camp zu suchen. Auf unserer Flusskarte sind an einer Stelle, die vor uns liegt, handschriftlich die Worte "good camp" eingetragen. Hier landen wir an - und sind überrascht. Es handelt sich um ein grob eingerichtetes Camp. Mir fällt gerade keine bessere Formulierung ein. Die Kanadier nennen das semi-developed. Es gibt zwei Toilettenhäuschen und man kann Feuerstellen erkennen - teilweise sogar richtige Eisenringe mit Rost. Und noch wichtiger: Es gibt Campingtische - das ist dann schon ein Stück weit Komfort in der Wildnis. Denn Wildnis ist es immer noch - wir sind nach wie vor ganz allein und sollen es heute Abend auch bleiben. Es sieht nach stärkerem Regen aus. Schnell bauen wir die Zelte auf, bevor es losprasselt. Nicht dramatisch. Und es hört auch genau so auf, dass wir uns ans gemütliche Dinner machen können. Feuer an, Pfanne drauf und Butter bei die Fische - im wahrsten Sinne des Wortes. Lecker. Sogar die Sonne kommt noch ansatzweise heraus, so dass wir noch schnell alles Nasse in die Zweige der umstehenden Bäume hängen. Ein Schöner Abend. Wir genießen. Doch irgendwann sind wir beide erschöpft. Komisch, gefühlt hat man doch gar nicht viel gemacht, denke ich. Aber der lange Tag, die frische Luft und die Sonne verlangen ihren Tribut und wir kriechen in unsere Zelte. Ach, auch mal wieder schön so eine Nacht im Zelt. Mit dem Gurgeln des Flusses und all den Geräuschen. Irgendwo auch ein leises Grollen. Donner? Gewitter? Nein, das wird wohl noch das von vorhin sein, das irgendwo vor uns noch ausklingt. Denke ich noch so und schlafe ein.

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2

Ordentlich gescheppert hat es in der Nacht. Ein neues Gewitter ist über uns hinweggezogen und es hat mächtig auf die Zeltplane geprasselt. An Schlaf war da teilweise nicht mehr zu denken. Eine interessante Erfahrung, denn trotz Gewitter war es auch mitten in der Nacht noch so hell, dass man durch die Zeltplane noch Umrisse wie die sich biegenden Zweige der Bäume gut erkennen konnte. Naja, das Zelt hat dichtgehalten. Die Sachen in den Baumzweigen werden alle nass bzw. heruntergefallen und nass sein. Und natürlich ist auch die ganze Bodenvegetation des lichten Waldes nass. Aber die Sonne scheint, das gute Wetter ist zurück! Ich pelle mich aus meinem Zelt und blicke mich um. Satte, feuchte Farben, frische Luft - aber ich glaube ich wiederhole mich... Der Fluss sieht toll aus. Freue mich schon darauf, gleich wieder mit dem Kanu loszugleiten. Ich registriere eine Bewegung im Augenwinkel. Hinten an den Toilettenhäuschen. Kann aber nichts sehen. Naja, ich wollte den Häuschen sowieso mal einen Besuch abstatten - dann kann ich ja noch mal schauen. Als ich die etwa hundert Meter durch den Wald gelaufen bin, staune ich nicht schlecht. Eine Elchkuh ist uns besuchen gekommen. Friedlich grast sie zwischen den Toilettenhäuschen. Friedlich? Nicht wirklich, sie scheint nervös. Sie schaut mich ab und zu an, aber irgendwie scheine ich nicht der Grund ihrer Nervosität zu sein. Ständig klappt sie die Ohren in die mir entgegengesetzte Richtung. Und dann höre auch ich noch ein Ästeknacken, das genau aus dieser Richtung kommt. Aber ich kann nichts sehen. Bin natürlich inzwischen leise und vorsichtig zurück zum Zelt gelaufen, um die Kamera zu holen. Die Elchkuh posiert prächtig für mich. Finde auch die Einstellung mit den Toilettenhäuschen irgendwie witzig. Vorsichtig und gedämpft rufe ich Markus, der wenig später auch mit der Kamera bewaffnet neben mir steht. Die Elchkuh ist inzwischen ein Stück gewandert und Markus erkennt den Grund ihrer Nervosität: sie führt ein Jungtier. Das war so gut in der halbhohen Busch- und Strauchvegetation des lichten Waldes versteckt gewesen, dass es mir gar nicht aufgefallen ist. Leider ist mir somit auch kein Foto von dem Kleinen gelungen. Puuhhh, hätte ich das gewusst, wäre ich wohl nicht so nah herangegangen. Es gibt eigentlich in der kanadischen Wildnis nicht viel, vor dem ich mehr Respekt habe, als eine Elchkuh, die ein Jungtier führt! Naja, ist ja alles gut gegangen. Wir lassen den Elch in Ruhe und gehen zurück zum Camp. Um alles, was nachts draußen nass geworden ist, in die wärmenden Sonnenstrahlen zu hängen. Und natürlich, um das Campfeuer anzuzünden und ein zünftiges Kanutenfrühstück zu zaubern. Bacon and Eggs. Yummie! Der Tag auf dem Fluss kann kommen!

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)

Das Frühstück hat gut getan. Voller Tatendrang bauen wir das Camp ab. Alles ist wieder trocken. Auch die Zelte können wir trocken wieder einpacken. Jeder Camper weiß, wie viel das wert ist! Das Feuer ist aus und das Kanu ist gepackt. Leichte Änderungen haben wir bei der Gewichtsverteilung vorgenommen - jetzt sollte unser Boot noch besser (gerader) im Wasser liegen. Es kann losgehen. Doch nicht, bevor wir für Euch nicht noch einen letzten Rundblick über unser Camp der letzten Nacht schweifen lassen. Ich mache den iPhone-Schwenk und Markus dokumentiert's für Euch.

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)Das Frühstück hat gut getan. Voller Tatendrang bauen wir das Camp ab. Alles ist wieder trocken. Auch die Zelte können wir trocken wieder einpacken. Jeder Camper weiß, wieviel das wert ist! Das Feuer ist aus und das Kanu ist gepackt. Leichte Änderungen haben wir bei der Gewichtverteilung vorgenommen - jetzt sollte unser Boot noch besser (gerader) im Wasser liegen. Es kann losgehen. Doch nicht, bevor wir für Euch nicht noch einen letzten Rundblick über unser Camp der letzten Nacht schweifen lassen. Ich mache den iPhone-Schwenk und Markus dokumentiert's für Euch. [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Dienstag, 18. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)

Dafür, dass wir uns ein so zünftiges Frühstück gegönnt haben, sind wir eigentlich doch recht zeitig losgekommen. Aber im Laufe des Tages wird das Wort "zeitig" relativ. Also im Prinzip unbedeutend. Zeitig wofür? Uns ist es ja völlig egal, wie weit wir heute kommen. Wir haben überhaupt keinen Zeitdruck. Halten dort, wo es uns Spaß macht, beobachten Tiere oder trinken ein kühles Pausenbier. Ja, kühl, trotz der Hitze - die Sonne brennt inzwischen auf uns herab. Der Trick: Aus einem Sixpack eine Dose herausnehmen - besser sogar zwei, nämlich zwei diagonal gegenüberliegende und das restliche Bündel mit dem Kanutau umwickelt und festgebunden und hinein in die kühlen Fluten. Das "Yukon-Fourpack" gleitet an der Wasseroberfläche hinter dem Kanu her. Wenn man mal nicht paddelt, wird man auch gelegentlich mal von seinem eigenen Bier überholt... Witzig. Immer mal wieder haben wir angehalten, um uns auch an Land umzusehen oder an der ein oder anderen vielversprechenden Stelle ein bisschen zu angeln. Wirklich nur ein bisschen, denn auch heute ist uns das Anglerglück hold. Irgendwann passieren wir den Zufluss des Teslin River. Der Yukon wird breiter und das Wasser scheint nicht mehr ganz so klar zu sein. Eine gute Landmark, finden wir, um zur "Mittagspause" an Land zu gehen. Wir haben Geschmack gefunden an den ganz, ganz fangfrischen Polaräschen! Am Ufer stellen wir dann fest, dass wir unsere Mittagspause heute um halb sieben abends beginnen. Tja, so ist das halt. Herrlich, im Grunde... Was kümmert uns in einem solchen Wildnisabenteuer die Zeit?!

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)Dafür, dass wir uns ein so zünftiges Frühstück gegönnt haben, sind wir eigentlich doch recht zeitig losgekommen. Aber im Laufe des Tages wird das Wort "zeitig" relativ. Also im Prinzip unbedeutend. Zeitig wofür? Uns ist es ja völlig egal, wie weit wir heute kommen. Wir haben überhaupt keinen Zeitdruck. Halten dort, wo es uns Spaß macht, beobachten Tiere oder trinken ein kühles Pausenbier. Ja, kühl, trotz der Hitze - die Sonne brennt inzwischen auf uns herab. Der Trick: Aus einem Sixpack eine Dose herausnehmen - besser sogar zwei, nämllich zwei diagonal gegenüberliegende und das restliche Bündel mit dem Kanutau umwickelt und festgebunden und hinein in die kühlen Fluten. Das "Yukon-Fourpack" gleitet an der Wasseroberfläche hinter dem Kanu her. Wenn man mal nicht paddelt, wird man auch gelegentlich mal von seinem eigenen Bier überholt... Witzig. Immer mal wieder haben wir angehalten, um uns auch an Land umzusehen oder an der ein oder anderen vielversprechenden Stelle ein bisschen zu angeln. Wirklich nur ein bisschen, denn auch heute ist uns das Anglerglück hold. Irgendwann passierien wir den Zufluss des Teslin River. Der Yukon wird breiter und das Wasser scheint nicht mehr ganz so klar zu sein. Eine gute Landmark, finden wir, um zur "Mittagspause" an Land zu gehen. Wir haben Geschmack gefunden an den ganz, ganz fangfrischen Polaräschen! Am Ufer stellen wir dann fest, dass wir unsere Mittagspause heute um halb sieben abends beginnen. Tja, so ist das halt. Herrlich, im Grunde... Was kümmert uns in einem solchen Wildnisabenteuer die Zeit?! [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Mittwoch, 19. August 2015


Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)

Ein unendlich langer Tag auf dem Yukon River. Ein unglaublich schöner Tag auf dem Yukon River. Wir haben unser Zeitgefühl komplett verloren. Schon lange hätten wir uns ein Camp am Ufer suchen sollen. Aber wir haben einfach noch keine Lust. Es ist viel zu schön. Inzwischen bin ich überzeugt, dass wir mit dem Juni absolut den richtigen Monat für diese Kanutour gewählt haben. Die Mitternachtssonne als Phänomen ist ohnehin einmalig. Aber die Flexibilität, die sie einem auf so einer Wildnistour schenkt, ist einfach nur fantastisch. Ich weiß, ich laufe nun immer häufiger Gefahr, mich zu wiederholen. Aber was soll ich machen? Ich finde es gar nicht so einfach auszudrücken, wie egal einem die Zeit wird an einem Tag auf dem Fluss wie heute. Wir paddeln eigentlich schon lange nicht mehr. Lassen uns nur treiben und genießen die Szenerie. Wie gesagt - sie zieht an einem vorbei wie auf einer unendlichen Kinoleinwand. Und man kann den Blick einfach nicht abwenden. Man muss im Prinzip auch gar nicht reden. Tun wir auch nicht (gut, dass könnte auch so ein "Männerding" sein...). Einfach nur Gucken. Und Genießen. Und einem selbst zwischendurch immer wieder klarmachen, dass man selbst und höchstpersönlich gerade diesen Wildnistraum live erlebt. Und eben nicht auf einen Bildschirm schaut.

Zurück in die Wildnis: Rainers Yukon-Trip (Juni 2015) - Im Kanu auf dem Yukon River - Tag 2 (Fortsetzung)Ein unendlich langer Tag auf dem Yukon River. EIn unglaublich schöner Tag auf dem Yukon River. Wir haben unser Zeitgefühl komplett verloren. Schon lange hätten wir uns ein Camp am Ufer suchen sollen. Aber wir haben einfach noch keine Lust. Es ist viel zu schön. Inzwischen bin ich überzeugt, dass wir mit dem Juni absolut den richtigen Monat für diese Kanutur gewählt haben. Die Mitternachtssonne als Phänomen ist ohnehin einmalig. Aber die Flexibilität, die sie einem auf so einer Wildnistour schenkt, ist einfach nur fantastisch. Ich weiß, ich laufe nun immer häufiger Gefahr, mich zu wiederholen. Aber was soll ich machen? Ich finde es gar nicht so einfach auszudrücken, wie egal einem die Zeit wird an einem Tag auf dem Fluss wie heute. Wir paddeln eigentlich schon lange nicht mehr. Lassen uns nur treiben und genießen die Szenerie. Wie gesagt - sie zieht an einem vorbei wie auf einer unendlichen Kinoleinwand. Und man kann den Blick einfach nicht abwenden. Man muss im Prinzip auch gar nicht reden. Tun wir auch nicht (gut, dass könnte auch so ein "Männerding" sein...). Einfach nur Gucken. Und Genießen. Und einem selbst zwischendurch immer wieder klarmachen, dass man selbst und höchstpersönlich gerade diesen Wildnistraum live erlebt. Und eben nicht auf einen Bildschirm schaut. [Rainer]

Posted by SK Touristik - Kanada & USA on Donnerstag, 20. August 2015