Navigationssystem für Kanada-Reisen | Kanada Tipps von A-Z

Mehr als zwanzig Jahre bin ich in Kanada ohne eine solche Fahrhilfe ausgekommen. Das Straßennetz ist im Vergleich zu europäischen Verhältnissen so überschaubar, dass ich ein Navigationssystem eigentlich immer für nicht erforderlich gehalten habe. Nun bin ich im Jahr 2010 auf meinen Familientrip in die Northwest Territories aufgebrochen und habe mich, obwohl es dort oben noch viel weniger Straßen gibt, von meinem Wohnmobilvermieter Traveland überreden lassen, ein Navigationssystem mitzunehmen. Ich mache es kurz: es hat mir gefallen. Im südlichen B.C. und Alberta hat es recht zuverlässig den Weg gefunden – und ich bin natürlich extrem kritisch aufgrund meiner umfassenden Streckenkenntnisse in dieser Region. In den NWT konnte mir das Gerät natürlich nicht viel anzeigen, denn wo nichts ist kann wohl auch nicht all zu viel angezeigt werden. Allerdings fand ich es angenehm, dass man aufgrund der Satelliten-Ortung immer so in etwa sagen konnte, wo man sich ungefähr befindet, selbst wenn man als Referenzpunkt eine Ortschaft wie Yellowknife eingegeben hatte, die nach Plan erst in einigen Tagen erreicht werden sollte. In größeren Städten ist ein Navigationssystem natürlich hilfreich. Und wer es von zu Hause gewohnt ist, wird sich auch im Urlaub mit Navigationssystem sicherer fühlen. Bei fast jedem Fahrzeugvermieter können entsprechende Geräte vorab mitgebucht werden. Um hier ggf. Kosten zu sparen bzw. um sich nicht an ein etwaig neues Gerät gewöhnen zu müssen, können Sie auch erwägen, sich im Internet beim Anbieter Ihres privaten Geräts eine für Sie passende Nordamerika-Kartensoftware herunterzuladen. Nach Auskunft mehrerer Kunden von SK Touristik soll dies mittlerweile wohl möglich sein und vor Ort auch problemlos funktionieren. Ganz frisch habe ich gerade die TomTom-App (iPhone / iPad) für USA/KANADA im Südwesten der USA (von Denver über die Canyons und Las Vegas nach Los Angeles) getestet und war mit dem Ergebnis echt zufrieden. Eine gute Performance für einen überschaubaren Preis – zumal man sein iPhone / iPad ja in aller Regel sowieso mitnimmt.